Kässpätzle standen kürzlich auf dem Speisezettel der Tschernobyl-Kinder in Vöhrenbach und zwar aus eigener Herstellung. Unter Anleitung von Ochsen-Wirt Klaus Ketterer wurde in der Schulküche eifrig geschabt. Mit dabei waren auch weitere Kinder aus Vöhrenbach, denn dieser Programmpunkt für die Tschernobyl-Kinder war gleichzeitig Teil des Sommerferienprogramms der Stadt Vöhrenbach.

Immer wieder werden Programmpunkte der weißrussischen Gäste öffentlich auch im Rahmen des Sommerferienprogramms angeboten. Dieses Mal waren es vier Kinder aus Vöhrenbach, die dazu in die Schule gekommen waren.

In vier Gruppen wird geschabt

Klaus Ketterer zeigte den Kindern erst einmal die Herstellung des Spätzle-Teigs. Dann ging es an das fachgerechte Schaben vom Brett. In vier Gruppen wurde hier eifrig geschabt, immer wieder unterstützt durch Demonstrationen und Anweisungen von Klaus Ketterer. Darüber hinaus mussten Zwiebeln geschält und geschnitten werden, die als geschmälzte Zwiebeln die Spätzle verfeinerten.

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Schmackhafte Unterschiede

Neben den Kässpätzle gab es alternativ Spätzle mit Sauce. Und auch einen Tomatensalat bereiteten die Kinder zu. Allerdings kennt man in der weißrussischen Küche kaum Essig im Salatdressing. Stattdessen wird im Wesentlichen Schmand oder auch Mayonnaise verwendet. Das Essen aus eigener Herstellung schmeckte den Gästen und den Teilnehmern aus Vöhrenbach aber sehr gut.

Kinder fühlen sich wohl

Die Tschernobyl-Aktion sei in diesem Jahr wieder sehr gut angelaufen, berichtete Verena Schafranski. So hätten sich die Kinder nach ihrer Ankunft bei ihren Gastfamilien am Wochenende sehr wohl gefühlt und wollten eigentlich auf Dauer dort bleiben. Allerdings sind sie unter der Woche im Jugendgästehaus in Furtwangen untergebracht. So freuen Sie sich bereits wieder auf das nächste Wochenende.