Der Imkerverein hat seine Hauptversammlung abgehalten. Ehrungen und Wahlen standen auf der Tagesordnung.

Der Imkerverein Oberes Bregtal hat derzeit 57 Mitglieder, die insgesamt 237 Bienenvölker betreuen. Die Vorsitzende Ute Schwer berichtete vom Aufwärtstrend, vier neue Mitglieder wurde aufgenommen. Auch jüngere Leute, insbesondere Frauen, interessieren sich für die Bienenzucht.

Waldtannenhonig gibt es 2018 satt

Im Jahresbericht der Schriftführerin Julitta Riesle wurde an das Bienenjahr 2018 erinnert, das bei kühlem Wetter begann. Das später folgende heiße und trockene Wetter zwang so manchen Imker zum Zufüttern. Reichlich gab es im vorigen Jahr Waldtannenhonig.

Der Kassenbericht schloss nach Auskunft von Frank Gehring mit einem leichten Plus ab.

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Die Arbeit mit den Naturparkschulen mache viel Spaß, versicherte Schwer. Sie zeigt mit Josef Kienzler den ersten Klassen der Bregtalschulen auf dem Bienenlehrpfad, wie die Bienen leben und welche Blüten sie besonders mögen.

Lob vom Kreisvorsitzenden

Eine „erfrischende Atmosphäre“ herrsche im Verein, versicherte Kreisvorsitzender Bernd Möller den Vöhrenbachern.

Diskutiert wurde der Mangel an Bienensachverständigen (BSV) im Verein. Sie müssen die Gesundheitszeugnisse ausstellen, wenn Imker mit ihren Bienenvölkern wandern. Allerdings sei dies nicht viel Arbeit, erläuterte Bernd Möller. Treten dagegen Krankheiten wie Faulbrut auf, gebe es eine Menge Arbeit für den BSV. Da der Imkerverein ein recht großes Gebiet zu betreuen hat, sollten zwei bis vier Sachverständige ausgebildet sein, die gegebenenfalls auch im Team arbeiten könnten.