Die Erschließung eines zweiten Bauabschnittes für das Baugebiet Wohnen am Park rund um den Kosbach-Weg wird vorbereitet. Ein städtebauliches Grobkonzept einschließlich einer Berechnung der Wirtschaftlichkeit soll erstellt werden. Bereits beschlossen ist der Kauf des entsprechenden Grundstückes. Die Abwicklung des Kaufs steht noch aus.

Stadt kann Erschließung nicht bezahlen

Dieser zweite Bauabschnitt würde Platz für etwa 50 Häuser bieten. Allerdings könne die Stadt die entsprechende Erschließung aufgrund der finanziellen Belastung nicht bewältigen, so die Verwaltung.

Deshalb müsste ein Erschließungsträger beauftragt werden. Mit zwei entsprechenden Unternehmen wurde Kontakt aufgenommen. Beauftragt wurde schließlich die Gesellschaft für kommunale Baulanderschließung (GkB), die mit ihrem Angebot für die erste Grobplanung in Höhe von 1500 Euro deutlich günstiger war als der zweite Bieter.

Kosten und Umsetzung sollen geplant werden

Nach dem endgültigen Kauf der Fläche sollen die Gesamtkosten für dieses Gebiet ermittelt werden. Außerdem soll ein Kosten-, Zeit- und Finanzierungsplan aufgestellt werden. Empfehlungen zum Verkaufspreis und zur Wirtschaftlichkeit des Gebietes sowie die Prüfung von Fördermöglichkeiten gehören ebenfalls zum Auftrag.

Holzabfuhr über geplante Straße nicht möglich

Im Rahmen der Vorbereitung wurde laut Verwaltungsaussage schon deutlich, dass der ursprünglich vorliegende Plan für den Straßenverlauf so nicht umgesetzt werden kann. Die Holzabfuhr über den Kosbach-Weg wäre durch Abzweigungen und Kurven kaum möglich. Deshalb soll hier ein neuer Vorschlag erarbeitet werden. Dabei soll der bisherige Weg weitgehend beibehalten werden.