Die Anfang der Woche in Kraft getretenen Lockerungen der Coronaverordnungen ergeben für den Kulturbereich neue Möglichkeiten und Herausforderungen. In Villingen-Schwenningen wird es vorerst aus personellen und finanziellen Gründen dennoch keine städtischen Kulturveranstaltungen geben.

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Wie die Pressesprecherin der Stadt VS, Madlen Falke, mitteilt, liegt der Kulturbereich in der Stadt weiterhin auf Eis. Unter Einhaltung eines Hygienekonzepts können Veranstaltungen bis 100 Personen in Einrichtungen mit festen Sitzplätzen zwar wieder stattfinden. „Nach Rücksprache mit unserem Kulturamt ist es so, dass alle unsere Veranstaltungen weit über die 100-Personen-Grenze hinaus gehen würden.“ Deswegen sei eine Reaktivierung von bereits abgesagten Veranstaltungen nicht möglich. Auch das kurzfristige Umsetzen kleinerer Veranstaltungen sei nicht machbar, zumal die Beschäftigten des Kulturamtes noch bis 31. Juli in Kurzarbeit sind. Auch der Blick auf das Budget lasse es nicht zu, das städtische Kulturprogramm ad hoc wieder hochzufahren. „Wir haben Umsatzeinbrüche im sechsstelligen Bereich und Haushaltskürzungen von 30 Prozent.“

Eine Chance für kleine Veranstalter

Stattdessen verweist Falke darauf, dass kleinere Kulturschaffende die Möglichkeit haben, kleinere Konzerte oder Theaterveranstaltungen anbieten zu können.

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