Während der Sitzung des Ortschaftsrates gab es gute Neuigkeiten für den kleinen Stadtbezirk: Die Mittel für die Erschließung des neuen Baugebietes Schlegelberg sollen trotz angespannter Finanzlage in den Haushalt 2021 aufgenommen werden. Für das kommende Jahr 2021 stehen für das Weilersbacher Ortsbudget 182 200 Euro zur Verfügung, informierte Ortsvorsteherin Silke Lorke.

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Der Ortschaftsrat war sich einig, dass ein Teil des Geldes für die Erneuerung des Dorfplatzes nötig werden wird, ebenso soll ein gepflasterer Fußweg von der Gnädlingstraße Richtung Tennisverein entstehen, inklusive Beleuchtung. Als weitere Verwendungszwecke sollen Feldwege saniert und eine zweite Geschwindigkeitsanzeige angeschafft werden. Der Sitzungssaal im Weilersbacher Rathaus, der den Charme der 60er-Jahre versprüht, soll umgestaltet werden mit neuen Tischen und Stühlen, neuer Technik und neuer Küche. Der Rat befürwortete, damit die Firma Smow aus Villingen zu beauftragen.

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Angestrebt wird, die beengte Parkplatzsituation an der Glöckenberghalle durch zusätzliche Stellplätze zu entzerren. Dafür allerdings ist eine Prüfung der Auswirkungen auf die Nachbarschaft unumgänglich. „Die Ergebnisse einer schalltechnischen Untersuchung zu den neuen Parkplätzen erhalten wir kommende Woche“, informierte Lorke. Die Ortsvorsteherin gab weitere kleine Baumaßnahmen bekannt. So soll in der Verlängerung der Birnbergstraße der Seitenstreifen ausgebessert werden, da bereits einige Rasengittersteine kaputt sind. An der Schule ist ein Fußballzaun geplant, da die Bälle immer nach unten zu den Nachbarn rollen. Ein Plan für einen neue Dorfgestaltung wurde vorgestellt und Anregungen gesammelt. Der neue Dorfkern soll rund um den Dorfweiher und das Milchhäusle entstehen.

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Rektor Martin Disch informierte den Rat über die Grundschule, die aktuell 37 Schüler in Weilersbach und 46 in Obereschach hat. Der Standort am Glöckenberg erweise sich in der Corona-Zeit positiv, da viel Platz eine gute räumliche Trennung ermögliche. Disch erwähnte die Lesepaten vor Ort in Weilersbach, ebenso gebe es Arbeitsgemeinschaften zu Musik und Computer. Der Förderverein sei sehr wichtig und engagiert. Bedauernswert sei die knappe Lehrerversorgung, teilweise müsse Unterricht über AGs abgefangen werden.

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Aus dem Rat wurde Disch gefragt, wie sicher der Standort Weilersbach sei. Der Rektor meinte, dass zwei Herzen in seiner Brust schlagen: Auf der einen Seite funktioniere die kleine Schule sehr gut und die idyllische Lage sei ein Pluspunkt. Auf der anderen Seite sei die Fahrerei von Obereschach nach Weilersbach umständlich. Dabei pendelt aktuell nur Disch, die Lehrerinnen in Weilersbach sind ausschließlich am Glöckenberg eingesetzt. Nicht deutlich wurde, warum es besser sein sollte, wenn 38 Kinder statt eines Lehrers nach Obereschach fahren sollten. Verbessert werden sollte in jedem Fall die technische Ausstattung. Ein Medienentwicklungsplan ist für Weilersbach vorhanden, es fehle aber noch der Server und ein PC für das Lehrerzimmer.

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