Neuerlich gerät die Stadtverwaltung in die Kritik der Stadträte. Bei der Sanierung des Schwenninger Generationenparks sollen 600.000 Euro investiert werden. In Frage gestellt wurden im Technikausschuss am Dienstagabend die Planungskosten in Höhe von 85.000 Euro, die ein externes Büro berechnet.

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Weshalb macht das nicht die Stadtverwaltung selbst? Das war die zentrale Frage in der Debatte. Nach Darstellung einer Verwaltungssprecherin würde dies 1,5 Stellen über ein Jahr auslasten. Offenbar ist auf dem Areal seit 1920 nichts mehr verbessert worden, schilderte zumindest Ausschussmitglied Edgar Schurr aus Schwenningen. Konkret moniert wurden die hohen Planungskosten von den Ausschussmitgliedern Steffen Ettwein (Freie Wähler) und Helga Baur (Die Grünen).

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Ettwein sagte, es „gibt doch im Rathaus noch mehr Stellschrauben, als nur über zu knappe Personalmöglichkeiten“ zu lamentieren. Er betonte, dass diese teuren Vergaben „zum wiederholten Male moniert werden müssten“.

Kritik an den Prioritäten

Auch Ulrike Salat (Die Grünen) schloss sich der Kritik an. Sie monierte eine falsche Prioritätensetzung im Rathaus. „Ist es das, was jetzt wichtig ist“, fragte sie. Sie sagte, die Stadt habe es noch nicht geschafft, auch nur ein Dach eines städtischen Gebäudes mit einer Solaranlage zu bestücken. Dieser Feststellung stellte sich für das Hochbauamt Dieter Kleinhans entgegen.

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Er wies Ulrike Salats Behauptung zurück. „Sowohl am Deutenberg als auch an der Kita Polizei haben wir zuletzt ein Solardach in Betrieb nehmen können“, stellte er fest. Die grundlegende Kritik der Ausschussmitglieder blieb ohne weitere Konsequenzen. Der Technische Ausschuss stimmte dem Vorhaben schließlich zu.

Zuletzt gab es schon ähnliche Debatten bei städtischen Bau-Themen:

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