Getestet, genesen oder geimpft – die drei G beherrschten am Wochenende die Szene in der Neuen Tonhalle in Villingen. Der Ski-Club Villingen hatte eingeladen zum jährlichen Ski-Basar und viele Wintersportbegeisterte waren froh über die Gelegenheit ihr altes oder verbrauchtes Sportequipment erneuern oder ergänzen zu können.

„Es war in der Vorbereitung schon sehr anspruchsvoll, insbesondere was das Hygienekonzept angeht“, Stefan Hamberger ist seit 25 Jahren für die Organisation des Ski Basar verantwortlich.
„Es war in der Vorbereitung schon sehr anspruchsvoll, insbesondere was das Hygienekonzept angeht“, Stefan Hamberger ist seit 25 Jahren für die Organisation des Ski Basar verantwortlich. | Bild: Rüdiger Fein

Stefan Hamberger, er blickt in diesem Jahr auf ein Vierteljahrhundert Organisation zurück, betont die Wichtigkeit der Hygienemaßnahmen, die zu organisieren allerdings noch einmal zusätzliche Arbeit bereiteten.

Das Hygiene Konzept erfoderte umfangreiche PLanung und wurde rigoros eingehalten.
Das Hygiene Konzept erfoderte umfangreiche PLanung und wurde rigoros eingehalten. | Bild: Rüdiger Fein

Den Zutritt zur diesem wohl in der Region größten und in diesem Jahr augenscheinlich einzigen Ski Basar erhielt nur, wer eine der drei G-Regeln erfüllte. Und da gab es keine Kompromisse.

Am Anfang musste jeder Besucher durch das grüne Zelt wo man die Einhaltung der 3G-Regel überprüfte.
Am Anfang musste jeder Besucher durch das grüne Zelt wo man die Einhaltung der 3G-Regel überprüfte. | Bild: Rüdiger Fein

Jeder Neuankömmling musste sich per Luka-App registrieren und im Eingangszelt seine Impfung, Genesung oder aktuelle Testung vorweisen.

Geimpft, Genesen oder getestet – ohne diesen Nachweis durfte man die Neue Tonhalle nicht betreten.
Geimpft, Genesen oder getestet – ohne diesen Nachweis durfte man die Neue Tonhalle nicht betreten. | Bild: Rüdiger Fein

Anschließend hieß es Schlange stehen an einem der drei Empfangsstationen, wollte man selber etwas verkaufen.

Bild: Rüdiger Fein

Das Tragen einer Hygienemaske war für alle obligatorisch und wurde selbstverständlich von Helfern und Besuchern akzeptiert.

Bettina Weiß vom gleichnamigen Obereschacher Sportgeschäft gibt den Helfern letzte Anweisungen.
Bettina Weiß vom gleichnamigen Obereschacher Sportgeschäft gibt den Helfern letzte Anweisungen. | Bild: Rüdiger Fein

Allen Wintersportlern, die auf der Suche nach neuen Sportgeräten oder Bekleidung waren, bot sich in dem Angebot, das mit Material aus vier regionalen Sportgeschäften bestückt war, eine umfangreiche Auswahl.

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Insbesondere jeder Art von neuen Skier, denen höchstens der Makel anhaftete in der vorigen Saison nicht verkauft worden zu sein. Oftmals liege diesen qualitativ hochwertigen Wintersportgeräten lediglich ein in 2021 neu aufgelegtes Design zugrunde, so Stefan Hamberger.

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Wer wollte konnte sich vom neuen Skistiefel, über modische Wintersportbekleidung bis hin zum neuen Carver komplett neu eindecken und entweder von den attraktiven Preisnachlässen der Neuware profitieren oder sich preisgünstig mit gebrauchtem Material versehen.

Gerade für Familien ist der Ski Basar interessant, wachsen die lieben Kleinen doch schnell aus dem vorhandenen Material heraus.
Gerade für Familien ist der Ski Basar interessant, wachsen die lieben Kleinen doch schnell aus dem vorhandenen Material heraus. | Bild: Rüdiger Fein

Insbesondere Familien mit Kindern, die in der Regel alle zwei Jahre andere Größen benötigen, nehmen diese preiswerte Gelegenheit gerne wahr, weiß Jochen Menath, Vorsitzender des ausrichtenden Ski-Club Villingen.

Werkstatt steht bereit

Und damit auch der Sicherheit genüge getan ist, hatte der Obereschacher Sportwaren Händler Weiß auf der Bühne der Tonhalle eine professionelle Skiwerkstatt eingerichtet, an der die neu erworbenen Skier und Schuhe aufeinander abgestimmt wurden.

Bild: Rüdiger Fein

„Beratung wird bei uns von jeher groß geschrieben“, sagte Stefan Hamberger, der mit 55 Mitgliedern im Einsatz war. Er erwarte in diesem Jahr einen regelrechten Boom im Bereich Skilanglauf, denn das sei im vergangenen Corona-Winter ein Renner gewesen. Auch die Skihütte des Vereins, das „Villinger Haus“ in Österreich erfreue sich wieder reger Nachfrage.

Für den Skisport gehe er in diesem Winter aus, dass allerorten die 3G-Regel zum Tragen komme.