Die Stadtverwaltung veröffentlicht nicht mehr die Orte, wo in der Stadt geblitzt wird. Dies liege daran, so Pressesprecherin Oxana Brunner, dass die Stadt-Mitarbeiter in verschiedenen Fachämtern immer wieder, zum Teil sogar regelmäßig, Drohbriefe erhalten.

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Ganz aktuell seien die Mitarbeiter aus der Geschwindigkeitsüberwachung massiv, aber vor allem ernst zunehmend bedroht worden. In Zusammenhang mit dem am 3. Oktober verübten Brand-Anschlag auf den Enforcement Trailer bestehe aktuell eine erhöhte Bedrohungslage, welche gewisse Vorsichtsmaßnahmen für die Mitarbeiter erfordere.

Der Blitzer an der Bundesstraße – hier wurde sogar ein eigener Weg gebaut, an dieser Stelle erfolgte aber auch der Brandanschlag. Die Stadt will möglichen Tätern keine Chance geben, sich frühzeitig zu informieren, wo der Blitzer steht.
Der Blitzer an der Bundesstraße – hier wurde sogar ein eigener Weg gebaut, an dieser Stelle erfolgte aber auch der Brandanschlag. Die Stadt will möglichen Tätern keine Chance geben, sich frühzeitig zu informieren, wo der Blitzer steht. | Bild: Trippl, Norbert
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So wolle die Stadt bis auf Weiteres auf die wöchentliche Veröffentlichung der Mess-Stellen in verschiedenen Medien verzichten, um möglichen Tätern nicht schon im Voraus die Gelegenheit zu geben, den Messort einige Tage vorher zu erfahren und sich auf mögliche, bereits angedrohte, Taten gezielt vorbereiten zu können.

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