„Wirklich beeindruckend“, meldete jetzt Misereor, der Bildungspartner der St. Ursula-Schulen, zum Erfolg der diesjährigen Spendenaktion. Statt des traditionellen Sponsorenlaufs der 5. und 6. Klassen des Gymnasiums und der Realschule gab es ein Sponsoren-Seilspringen. Unter dem Motto „Sprung aus der Armut“ sammelten die Schülerinnen und Schüler für jeden Seilsprung, den sie innerhalb einer Minute schafften, einen ausgehandelten Geldbetrag von ihren Sponsoren. Am Ende kamen sensationell über 10 000 Euro zusammen. Sie werden dem katholischen Hilfswerk Misereor für Straßenkinderprojekte in Brasilien übergeben: das „Casa de Passagem“ in Recife und die Initiative Comvia in Caruaru, berichtet die Organisation.

„Weil Spendenaktionen in der Corona-Zeit häufig nicht mehr möglich waren“, schrieb Misereor-Referentin Petra Gaidetzka, „sind wir umso dankbarer für das Engagement unserer Partnerschule, die einen Weg gefunden hat, das Anliegen der globalen Gerechtigkeit weiterhin zu unterstützen.“

In jedem zweiten Jahr verbinden die Klassen der Unterstufe von St. Ursula unter der Leitung von Heinrich Schidelko und Steffen Auer den Eine-Welt-Gedanken mit einem Bewegungsprojekt. Im Corona-Jahr war es besonders wichtig, die Schüler im Home Schooling auch sportlich anzuregen. Daher wurden für die Schüler mit den meisten Seildurchzügen und für die Klassen mit den meisten Sponsorengeldern Preise ausgelobt. Klassensieger wurde die 5 Gb mit über 2500 Euro, Einzelsiegerin Josefien Schalkers (5 Gb) und Luise Graf (6 R). Ein Sonderpreis für ihre Verträge mit den meisten Sponsoren, nämlich elf, ging an Sarah Silano (6 Ga).

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