Im Jugendhilfeausschuss stellte Dieter Sirringhaus, Vorsitzender des Jugendförderungswerkes, einen Sachstandsbericht über die Arbeit des Jugendkulturellen Zentrums vor. Damit waren die Stadträte aber unzufrieden: „Da hätte ich mir mehr Struktur erwartet“, so Hans-Joachim von Mirbach (Grüne). Auch Bernd Lohmiller von der SPD kritisierte den Bericht als „wenig aussagekräftig.“ Dieter Sirringhaus betonte, dass das Jugendförderungswerk als Träger „einige Zeit“ gebraucht habe, eine Struktur zu finden. Grundsätzlich sei die Arbeit gut angelaufen, allerdings musst an vielen Stellen „nachjustiert“ werden, da es einige bauliche Defizite für die praktische Umsetzung eines Veranstaltungsbetiebes gebe. So habe beispielsweise ausreichender Lagerraum für Getränke gefehlt. Auch die Saalbeleuchtung habe nicht den Erfordernissen für Jugend- und Kulturveranstaltungen entsprochen. Mustafa Karakolcu ist seit April mit einer halben Stelle als Geschäftsführer tätig, ab Januar kommt Markus Lauffer mit einer weiteren halben Stelle dazu. Lauffer ist ein enger Vertrauter von Sirringhaus.

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Karakolcu ist in der Doppelstadt durch seine Tätigkeit für den Caba-Kulturverein bekannt, auch beim Theater am Turm wirkt er als Regisseur und Autor mit. Markus Lauffer aus Villingen ist gelernter Sozialpädagoge und arbeitet in der Hotelfachschule als Betreuer.

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Er kennt Dieter Sirringhaus schon viele Jahre, hat mit ihm schon im früheren Familienfreizeitpark zusammengearbeitet. Lauffer ist seit einiger Zeit auch als Zauberer unterwegs und tritt hier zunehmend in die Fußstapfen von Dieter Sirringhaus.