Die Bundespolizei hat am Donnerstagmorgen unter der Leitung der Stuttgarter Staatsanwaltschaft in mehreren Bundesländern Razzien wegen des Verdachts des bandenmäßigen Betrugs mit Ausweispapieren durchgeführt.

Bild: Bundespolizei

Wie eine Sprecherin der Bundespolizei gegenüber dem SÜDKURIER sagte, wurde in Villingen-Schwenningen eine Wohnung durchsucht. Laut SÜDKURIER-Informationen soll der einsatz in der Mutzenbühlstraße in VS-Schwenningen stattgefunden haben.

Neben der Doppelstadt, wurden Razzien auch in Wuppertal (Nordrhein-Westfalen), Marl (Nordrhein-Westfalen), Buxtehude (Niedersachsen), Brannenburg (Bayern) und Itzehoe (Schleswig-Holstein) durchgeführt.

Das war der Auslöser

Auslöser der Einsätze war das Feststellen einer illegalen Einreise am Stuttgarter Flughafen. In Folge der weiteren Ermittlungen seien weitere Drittstaatsangehörige identifiziert worden, die mittels missbräuchlich genutzter Ausweispapiere in Deutschland eingereist waren.

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Insgesamt, so die Bundespolizei, werden zwölf Menschen – ein Deutscher und elf Syrer – des gemeinschaftlichen gewerbs- und bandenmäßigen Einschleusens von Ausländern in Tateinheit mit Missbrauch von Ausweispapieren verdächtigt.

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Bei den Durchsuchungen wurden laut Bundespolizei Mobiltelefone, Computer, Quittungen, Buchungsbestätigungen, Kontounterlagen und Ausweisdokumente sichergestellt. Darüberhinaus sei ein Schlagstock sichergestellt worden. Die Auswertungen und Ermittlungen dauerten weiter an und werden, wie es gegenüber dem SÜDKURIER hieß, wohl einige Wochen andauern. Mehr als 180 Einsatzkräfte der Bundespolizei seien im Einsatz, der gegen Mittag beendet war, gewesen.