Rund 150 Polizeibeamte durchsuchten laut einer gemeinsamen Presseerklärung der Staatsanwaltschaft und der Polizei am Mittwoch in der Zeit von 6 Uhr bis 10 Uhr auf Grundlage richterlicher Durchsuchungsbeschlüsse, die die Staatsanwaltschaft Konstanz erwirkt hatte, 16 Wohnungen in Villingen, Schwenningen, Bad Dürrheim und Donaueschingen nach Betäubungsmitteln. Hierbei konnten mehrere hundert Gramm Marihuana und weitere pulverartige Substanzen, deren chemische Untersuchung noch nicht abgeschlossen ist, 25 Marihuana-Pflanzen sowie diverse Schreckschusswaffen und mehrere tausend Euro Bargeld in szenetypischer Stückelung aufgefunden und beschlagnahmt werden. Ebenso wurden mehrere Datenträger beschlagnahmt und der Auswertung zugeleitet. Die Ermittlungen dauern an, teilt die Staatsanwaltschaft mit.

Wie die Polizei erklärt, sei man aufgrund eines laufenden Ermittlungsverfahrens auf diesen Personenkreis aufmerksam. So wurden die Durchsuchungen angeordnet. Die Polizei setzt bei diesen Durchsuchungen so viele Beamte ein, damit die Wohnungen zeitgleich durchsucht werden können. So wolle man verhindern, dass die Personen sich untereinander warnen, so die Polizeisprecherin. Im Moment untersuche man die beschlagnahmten Dinge, vor allem die pulverartigen Substanzen und werte die Datenträger aus.