„Kein Grad weiter“ und „Klimanotstand beschlossen und vergessen“: Das steht auf großen Plakaten. Mit diesen Botschaften starteten Klimaschutz-Aktivisten verschiedener Organisationen am Freitag in eine 48-stündige Mahnwache auf dem Latschariplatz. Gemeinsam protestieren sie bis Sonntag, 14 Uhr, weil die Stadt seit dem Ausrufen des Klimanotstands ihrer Meinung nach zu wenig für den Klimaschutz getan hat.

Am Freitag ist es noch recht still um die Aktivisten von Fridays for Future, die sich zum Auftakt der Mahnwache zusammengefunden haben. Vereinzelte Passanten wundern sich über das verkleidete Skelett, das an einem Pult sitzt. Mit manchen Bürgern kommen die jungen Aktivisten ins Gespräch.

Jugendliche hängen am Galgen

Auf dem Münsterplatz haben sich indessen Mitglieder von Extincition Rebellion versammelt. In einer schieren Endlosschleife lesen sie den Gemeinderatsbeschluss zum Ausrufen des Klimanotstands vor. Daneben steht ein Galgen. Daran „hängen“ zwei Jugendliche, die auf schmelzenden Eisblöcken stehen.

Aktivisten von Extinction Rebellion machen auf dem Rathausplatz auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam.
Aktivisten von Extinction Rebellion machen auf dem Rathausplatz auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam. | Bild: Jennifer Moog
Bild: Jennifer Moog

Die Nachricht: Es wird eng. Schmelzen die Polkappen, ist das unser Ende? Für dieses Wochenende haben auch die Omas gegen rechts einen Demonstrationszug unter dem Motto „Klimafreundliches VS für jedes Alter“ angekündigt. Los geht dieser am heutigen Samstag, 11.30 Uhr, auf dem Latschariplatz.

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