Die Noerpel-Gruppe errichtet in Villingen-Schwenningen ein 10.000 Quadratmeter großes neues Speditions-Terminal. Zum Jahreswechsel wird der bestehende Noerpel-Standort, der bisher auf Herdenen liegt, in die neuen Gebäude im Industriegebiet Salzgrube umziehen. Jetzt fand der erste Spatenstich statt.

Beim Neubau der Anlage, so teilt das Unternehmen mit, setze die Noerpel-Gruppe auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Auf einem 42.000 Quadratmeter großen Grundstück, das das Unternehmen schon vor einigen Jahren im Gebiet Salzgrube gekauft hat, entsteht zurzeit der neue Speditionsstandort der Noerpel-Gruppe – nur etwa 600 Meter von dem bisher genutzten Areal entfernt.

Der Zeitplan

Das moderne Terminal wird über 7300 Quadratmeter Umschlagfläche und 82 Verladetore verfügen, berichtet das Unternehmen. 2100 Quadratmeter sind als Büro- und Verwaltungsfläche vorgesehen. „Im Spätsommer steht der Rohbau, Ende des Jahres werden die Bauarbeiten abgeschlossen sein“, erklärt Darko Ilic, der Niederlassungsleiter in Villingen-Schwenningen. Anfang 2023 ziehen die 100 Mitarbeiter vom alten Standort zum neuen um.

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Bereits seit 2013 ist die Noerpel-Gruppe mit einem Speditionsstandort in Villingen-Schwenningen präsent. Die abzuwickelnden Sendungsmengen haben nach Angaben des Unternehmens kontinuierlich zugelegt, die bestehende Anlage habe ihre Kapazitätsgrenzen erreicht.

Sie geben den Startschuss für den Neubau, von links: Christian Brose (Bremer Bau), Judith Noerpel-Schneider (Noerpel-Gruppe), Jürgen ...
Sie geben den Startschuss für den Neubau, von links: Christian Brose (Bremer Bau), Judith Noerpel-Schneider (Noerpel-Gruppe), Jürgen Roth (Oberbürgermeister Villingen-Schwenningen), Darko Ilic (Noerpel-Gruppe) und Joachim Ade (Bremer Bau). | Bild: Frauke Rieger/Noerpel Gruppe

„Am Standort Villingen-Schwenningen organisieren wir beispielsweise für Unternehmen aus der Elektro- und Automobilbranche oder auch dem Maschinenbau komplexe Lieferketten“, erklärt Darko Ilic. „Wir versorgen die Produzenten mit Rohmaterial und stellen die Verteilung der fertigen Waren sicher. Um die nationalen sowie internationalen Transportleistungen zuverlässig realisieren zu können, sind wir auf geeignete Strukturen und Kapazitäten angewiesen. Die neue Anlage bietet dafür perfekte Bedingungen.“

Einen weiteren Vorteil sieht das Unternehmen darin, dass die Verkehrs- und Abstellflächen auf ihrem Gelände beachtlich vergrößert werden. Für internes Equipment steht künftig ausreichend Fläche bereit, sodass der öffentliche Verkehrsraum dauerhaft entlastet werde.

Energieeffizienz im Vordergrund

Bei dem Neubau stehen für das Unternehmen die Themen Energieeffizienz und Nachhaltigkeit stark im Fokus: Die Immobilie spare 60 Prozent Energie gegenüber einer konventionell errichteten Gebäuden ein. Mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Hallendach werde der Betrieb einen Großteil des am Standort benötigten Stromes selbst erzeugen, teilt das Unternehmen mit.

Außerdem installiert Noerpel zum Heizen eine energiesparende Luft-Wasser-Wärmepumpe und verwendet für die Hallenfassade Metall-Kassetten-Elemente – die Baustoffe ließen sich später problemlos recyceln. Für E-Fahrzeuge werden laut Mitteilung Ladestationen installiert. Auch die Vorrüstung von Ladestationen für E-Lastwagen sei vorgesehen.

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„Wir setzen bei all unseren Neubauprojekten auf nachhaltige Features und investieren hier gezielt“, sagt Judith Noerpel-Schneider, Mitglied der Geschäftsleitung der Noerpel-Gruppe. „Mit der modernen Anlage in Villingen-Schwenningen schaffen wir beste Voraussetzungen für unsere Kundenprojekte, gleichzeitig sind wir für unsere Mitarbeitenden und unser Umfeld perfekt aufgestellt.“