Es hatte sich schon während des ersten Prozesses gegen einen letztlich im Herbst 2020 verurteilten Raser angedeutet: Bei der Wahnsinnsfahrt hinauf auf die Schwenninger Steige war möglicherweise ein zweiter Wagen samt Fahrer im Spiel. Genau davon ist die Staatsanwaltschaft nun überzeugt: Die Ermittler haben Anklage gegen einen zweiten Raser erhoben.

Ein Großaufgebot von Rettungskräften ist in der Nacht zum Juli-Sonntag 2019 auf der Schwenninger Steige im Einsatz.
Ein Großaufgebot von Rettungskräften ist in der Nacht zum Juli-Sonntag 2019 auf der Schwenninger Steige im Einsatz. | Bild: Sprich, Roland

Der Mann soll an dem tödlichen Verkehrsunfall auf der Schwenninger Steig bei Villingen im Jahre 2019 beteiligt gewesen sein. Er habe sich mit dem Fahrer des verunglückten Autos ein illegales Rennen geliefert und soll, so heißt es nun weiter aus Ermittlerkreisen, von der Unfallstelle geflohen sein. Offenbar gibt es mehrere Zeugenaussagen sowie ein technisches Gutachten, die diesen nun in eine Anklageschrift gegossenen Verdacht erhärten.

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Bei dem schweren Unfall im Sommer 2019 waren drei Personen ums Leben gekommen. Sie befanden sich in einem Steig-abwärts fahrenden Auto. Unter großer öffentlicher Anteilnahme wurde seinerzeit von der Caritas eine Spendenaktion für die Hinterbliebenen initiiert.

Seinerzeit berichteten wir so:

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