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Bei ihrer Demonstration am Freitag unter dem Motto „Jedes Leben zählt“ – eine Anspielung auf Angela Merkels Aussage in der Corona-Krise – kritisierten die XR-Aktivisten nicht die Maßnahmen gegen Corona, doch sie prangerten die ungleiche Behandlung von drängenden Themen seitens der Politik an, wie zum Beispiel den Klimawandel. Dieser fordere bereits heute viele tausend Menschenleben jedes Jahr, so die Aktivisten.

Gegen 14 Uhr trafen sich die Mitglieder vor dem Riettor, um ihre Aktion vorzubereiten.

Video: Fröhlich, Jens

Um 15 Uhr wurden die schweren tragbaren Holzgestelle angehoben. Die Aktivisten hatten diese Gestelle, die Autos symbolisieren, eigentlich für eine Aktion zur Verkehrswende gebaut, die am Freitag im Rahmen eines globalen Streiktages hätte stattfinden sollen. Gestern garantierten sie den Demonstranten den wegen Corona geforderten Abstand zu anderen Menschen einzuhalten.

Video: Fröhlich, Jens

Unter den wachsamen Augen der Polizei, die mit zwei Fahrzeugen im Einsatz war, startete der Protestzug kurz nach 15 Uhr mit sechs Holzautos, einem Lautsprecherwagen und Begleitpersonen in Richtung Innenstadt.

Video: Fröhlich, Jens

Nach dem Tor ging es weiter in Richtung Latschariplatz. Währenddessen gab es Lautsprecherdurchsagen.

Video: Fröhlich, Jens
Video: Fröhlich, Jens

Am Latschariplatz angekommen machten die Aktivisten mit Ansprachen und Vorführungen auf ihre Forderungen aufmerksam. „Covid 19, die Politik handelt, Menschenleben zählen. Klimakatastrophe, die Politik handelt nicht, Menschenleben zählen nicht“, so Saraya Duden in ihrem Beitrag. Die Rede in voller Länge können Sie im folgenden Video nachsehen.

Video: Fröhlich, Jens

Worte von Angela Merkel, die aus den Lautsprechern schallten, untermalten zwei Aktivisten mit einer künstlerischen Darbietung.

Video: Fröhlich, Jens

Weitere Impressionen von der Demo am Freitag können Sie sich im folgenden Artikel anschauen:

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