Wie die Stadtverwaltung am Montagabend mitteilt, könne nach den Beratungen der Haushaltsstrukturkommission und in Abstimmung mit den Fraktionsvorsitzenden eine umfangreiche Sanierung des Schulverbunds am Deutenberg mit den bestehenden Finanzmitteln gestemmt werden. Auch der Betrieb der Ganztagsbetreuung kann nach aktueller Beurteilung fortgeführt werden. Es hatte laute Kritik gegeben, als bekannt wurde, dass nur fünf Millionen Euro ausgeben werden sollen und die Stadt nicht klar formuliert hatte, das es sich hierbei nur um eine Summe für die ersten Maßnahmen handelt. Jetzt stellt die Stadt klar, dass mit den veranschlagten fünf Millionen in einem ersten Schritt der dringendste Teil der Sanierungen in 2021/22 durchgeführt wird

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Durch die Aufteilung der Sanierungsschritte könne eine schnellere Planung und Umsetzung erfolgen. Dazu gehören der Einbau einer Brandwarnanlage und weitere Ertüchtigungen im Bereich des Brandschutzes, Verbesserung von Rettungsweg- und Notbeleuchtungsvorrichtungen, flächendeckender Lan-Ausbau, Einbau einer elektrischen Lautsprecheranlage sowie eines Alarmsystems für Amok-Warnung. Ebenso werden in diesem Zuge auch die Sanitäranlagen, noch nicht erneuerte Bodenbeläge und Sonnenschutzanlagen auf neuen Stand gebracht. All diese Maßnahmen könnten laut Stadtverwaltung im laufenden Betrieb durchgeführt werden und ermöglichen einen ordentlichen Schulbetrieb für die Zukunft. Im Zuge dieses Masterplans kann auch die Ganztagsbetreuung weiterhin angeboten werden. Diese einzelnen Maßnahmenpakete sind der Schulleitung vorgestellt und von dort aus auch befürwortet worden. Die Aussagen, welche in den Zeitungen zu lesen waren, passen nicht zu den Einlassungen der Stadt gegenüber. Sämtliche Maßnahmen werden selbstverständlich, wie bisher auch, in enger Zusammenarbeit mit der Schulleitung abgestimmt.

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Dabei ist klar und unstrittig, dass in weiteren Sanierungsschritten schließlich auch die Arbeiten am Gebäudekomplex (Fenster und Wände), der Heizungs- und Lüftungsanlage folgen. Somit wird der Schulverbund ein modernes Schulzentrum, an dem Lehren und Lernen unter besten Bedingungen erfolgen kann.

Eine Vollsanierung in einem Schritt, bzw. ein Neubau, wird es aufgrund der finanziellen Situation der Stadt nicht geben können. Die Umsetzung in mehrere Teilschritte werde jedoch zu einem guten Gesamtergebnis führen, wie andere Projekte in den letzten Jahren auch schon bewiesen haben (z.B. Gymnasium am Romäusring). „Alle anderen Befürchtungen und Meinungen sind reine Mutmaßungen und entbehren jeglicher Grundlage“, schreibt Madlen Falke, Pressesprecherin der Stadt VS. Das Großprojekt wurde noch einmal einer erneuten, intensiven Überprüfung unterzogen, da das strukturelle Haushaltsdefizit neue Denkansätze erfordert. Im Zuge dessen wurde ermittelt, dass neuere Techniken zum Einsatz kommen können, die das Projekt kostengünstiger realisierbar machen. „Es handelt sich hierbei um eine optimierte Planung und nicht um eine Sparvariante. Deshalb kann ich den Schülern, Eltern und Lehrkräften eine gute Zukunft am Schulverbund prognostizieren“, so Oberbürgermeister Jürgen Roth.