Bereits im dritten Jahr läuft die erfolgreiche Konzertreihe des städtischen Seniorenrats mit der Musikakademie im Villinger Kurgarten. Wegen der Corona-Krise war es nicht sicher, ob in diesem Sommer überhaupt die Musik im Kurgarten spielt. Die Lockerungen, die ab nächster Woche greifen, machen es möglich, dass „wir es hinaus posaunen“, freut sich Gerhard Wolf, Leiter der Musikakademie VS auf den Start der Reihe am Sonntag, 5. Juli, 11 Uhr.

Das Posaunenensemble der Musikakademie und des Sinfonieorchesters VS mit Johannes Markhart, Lucas Kienzler, Florian Möhrle, Simon Strässle und Jannik Hoffmann unternehmen mit „Trombonissimo“ einen einstündigen musikalischen Streifzug durch die Musikgeschichte. Christof Mössmer hat das Programm einstudiert. Es werden unter anderem Stücke wie „What a wonderfull world“, Freddy Mercurys „Bohemian Rhapsody“, „Lucky days“ von Christof Mössmer, „Hallelujah“ von Leonard Cohen und „Hey Jude“ von John Lennon und Paul MCCartney gespielt.

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Unter dem Motto „Hungrig nach Musik“ werden bis 2. August immer sonntags ab 11 Uhr eintrittsfrei vier Konzerte im Kurgarten-Pavillon gegeben. Wolf freut sich, dass sowohl die Stadt- und Bürgerwehrmusik als auch das Sinfonieorchester mit ins Boot genommen werden konnten. „Wir spiegeln das Haus der Musik wider“.

Sein Dank gilt dem städtischen Seniorenrat, der die Konzertreihe gut durchdacht habe. Bei Karl Mühleisen und Susanne Schneider vom Seniorenrat ist ein bisschen Aufregung und Anspannung zu spüren wegen der Corona-Auflagen. „Man wird sehen, wie das alles klappt“, so Mühleisen. Auf jeden Fall ist Einsatz gefragt. Alleine zum Auf- und Abbau seien fünf bis sechs Helfer erforderlich. Im Kernbereich direkt beim Pavillon werden 55 Sitzplätze zur Verfügung stehen. Besuchern sei es unbenommen, sich im übrigen Kurgarten aufzuhalten. Platz ist genügend vorhanden.

Sicherheit hat Vorrang

Gerade ältere Bürger schätzten es, dass wie einst unter der Leitung von Claus Oberle, wieder Kurgartenkonzerte angeboten werden, weiß Susanne Schneider. „Die Nostalgie ist zurück geholt worden“, sagt Gerhard Wolf. Umso schöner sei es, dass in dem schwierigen Corona-Jahr gespielt werden könne. „Wir haben alles in kürzester Zeit aus dem Boden gestampft.“ Da zunächst unklar war, wie viele Musiker spielen dürfen, sei die Wahl auf kleine Gruppen gefallen. „Wir möchten auch möglichst viel Sicherheit, dass sich die Leute wohlfühlen“, beteuert Gerhard Wolf.

Das zweite Konzert wird am 12. Juli unter dem Motto „Saitenspiele“ vom Duo Violine und Gitarre mit Joachim Ulbrich und Stephan D. Weisser stattfinden. Am 26. Juli gibt es „Holzgeflüster“ mit dem Klarinettenensemble der Stadt- und Bürgerwehrmusik. Den Schluss macht am 2. August „Musik aus Leidenschaft“ mit dem Akkordeon-Solisten Vincent Löbner von der Klasse Dragan Djokic der Musikakademie.

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