Über das Sofortausstattungsprogramm von Bund und Land, das im Zuge der Corona-Pandemie beschlossen wurde, gehen knapp tausend neue Laptops und Tablets an die örtlichen Schulen. Dies teilt die Stadtverwaltung mit. Sie sollen Schüler mit mobilen Endgeräten versorgen, die es sich sonst nicht leisten könnten.

Die Sparkasse Schwarzwald-Baar beteiligte sich zudem mit einer Spende aus dem PS-Sparen in Höhe von rund 25.000 Euro, um besonders bedürftige Schüler zu unterstützen. Zusätzlich konnten so 44 iPad Air finanziert werden, wovon ein Teil am Freitag an die Südstadtschule übergeben wurde.

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Die Auswahl der Geräte wurde unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Bedürfnisse der Primar- und Sekundarstufe und in enger Abstimmung mit den Geschäftsführenden Schulleitungen, dem Kreismedienzentrum (KMZ) und Oberbürgermeister Jürgen Roth getroffen. Es wurden bislang insgesamt 426 Notebooks Lenovo ThinkPad L15 für die weiterführenden Schulen angeschafft. Die Notebooks konnten bereits im vergangenen November an die städtischen weiterführenden Schulen ausgeliefert werden und wurden von den verantwortlichen Schulleitungen schon größtenteils an Schüler ausgegeben.

Für die kleineren Kinder der Primarstufe wurden zudem 529 iPad Air beschafft, da diese für das spielerische und mobile Lernen geeignet sind. Die iPads wurden nach massiven Lieferschwierigkeiten Anfang 2021 an die Stadt geliefert. Sie mussten zunächst durch das Sachgebiet Bildungs-IT konfiguriert und inventarisiert werden und werden ab sofort an die städtischen Grundschulen ausgeliefert, teilt die Stadt mit. Sie werden dann, analog der Notebooks, per Leihvertrag über die Schulleitungen temporär an die Schüler ausgegeben. „Bis Mitte März sollten alle Geräte bei den Schulen sein, sodass diese dann zügig an die Kinder verliehen werden können“, erklärt Oberbürgermeister Jürgen Roth.

Das Sofortausstattungsprogramm sieht bundesweit insgesamt 500 Millionen Euro vor. Für Baden-Württemberg stehen rund 65 Millionen Euro zur Verfügung. Die Stadt Villingen-Schwenningen erhielt eine Fördersumme in Höhe von rund 668.000 Euro. Die Fördersumme und die davon beschafften Laptops und Tablets wurden anhand der Schülerzahlen auf die 24 städtischen Schulen verteilt.