Was ist das denn? Diese Frage stellen sich einige Verkehrsteilnehmer, nachdem in der vergangenen Woche gleich zwei Lastwägen in die Höhenbegrenzung an der Brücke in der Peterzeller Straße gekracht waren. Jetzt gibt es Fragezeichen an der Waldstraße. Die Straße ist ähnlich überbaut.

Die Anlage an der Peterzeller Straße war installiert worden, um schwere Lastwagen davon abzuhalten, trotz eines Verbots sowie einer Gewichts- und Tempobegrenzung über die marode Brücke zu fahren und dem Bauwerk damit weiteren Schaden zuzufügen. Ohne diese Maßnahme hätte die sanierungsbedürftige Brücke vermutlich bald ganz gesperrt werden müssen bis zum geplanten Neubau, der im Maßnahmenkatalog der Stadt für 2024 vorgesehen ist.

Fest steht: Im Verlauf der Waldstraße gibt es keine marode Brücke, der Straßenbelag wurde in diesem Bereich vor noch nicht allzu langer Zeit saniert. Allerdings wird hier ein Wohnhaus neu gebaut, am Rande der Waldstraße, dort, wo einst das Wali-Kino stand, gegenüber des Eisweihers. Und hier überspannt seit geraumer Zeit eine Konstruktion die Straße, die einer Höhenbegrenzung sehr ähnelt. Die mögliche Durchfahrtshöhe misst hier jedoch nicht 3,50 Meter, wie in der Peterzeller Straße, gefühlt haben hier Fahrzeuge mit vier oder mehr Metern Höhe für die Durchfahrt Platz.

Das Wasser aus der Baugrube wird gereinigt in den Eisweiher geleitet. Bilder: Jochen Hahne
Das Wasser aus der Baugrube wird gereinigt in den Eisweiher geleitet. Bilder: Jochen Hahne | Bild: Hahne, Jochen

Aber was ist das dann? Die Stadtverwaltung teilt auf SÜDKURIER-Anfrage mit, dass über diese Konstruktion gereinigtes Baustellenwasser in den Eisweiher gepumpt werde. Die Maßnahme sei mit Stadt- und Kreisverwaltung abgestimmt. Eine entsprechende wasserrechtliche Genehmigung liege vor, so Stadtsprecherin Oxana Zapf weiter. Das Wasser des Eisweihers gelange im weiteren Verlauf in die Brigach.

Die Überleitung in den Eisweiher sei einfach eine Abkürzung in Richtung Brigach. Ansonsten müsste das Grubenwasser über den Kanal abgeleitet werden, hin zum Klärwerk und von dort zurück in die Brigach. Aber weil das Wasser von der Baustelle bereits gereinigt werde, sei solch ein Umweg nicht sinnvoll, erklärt die Behörden-Sprecherin abschließend.

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