Endlich wieder positive Nachrichten und ambitionierte Zukunftsperspektiven aus einem Unternehmen der Doppelstadt: Trotz Corona blickt die junge Firma Hahn Automation Süd erwartungsvoll in die Zukunft und will jetzt schon Grundlagen für die Zeit nach der Pandemie legen. „Wir bauen Spezialmaschinen, individuell angepasst“, fasst Philipp Klaschka die Kernkompetenzen der Hahn Firmen-Gruppe bei einer kleinen Eröffnungsfeier in den neuen Geschäftsräumen im Technologiepark am Krebsgraben zusammen.

Video: Fröhlich, Jens

Klaschka verantwortet bei Hahn Automation Vertrieb, Service und Projektmanagement. Am neuen Standort Süd soll der Fokus auf dem Bereich Medizintechnik liegen. Ein internationales Kompetenzzentrum ist angedacht, was sich zu einem weiteren, sicheren Standbein der Gruppe entwickeln soll.

Dieses Ziel vor Ort umzusetzen, ist die Aufgabe von Geschäftsführer Armin Doser. Er hatte in einer Marktanalyse herausgefunden, dass hier ein guter Standort für die ambitionierten Pläne ist, im Herzen einer Medizintechnik-Region und als Teil des vor zehn Jahren gegründeten MedicalMountains-Netzwerks.

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„Freiburg, Hechingen und nicht zuletzt Tuttlingen liegen alle in einem Umkreis von 80 Kilometern“, so Doser. Neben der guten Anbindung sei auch die Lebensqualität ein Kriterium bei der Standortwahl gewesen, um für potentielle Mitarbeiter attraktiver zu werden.

Sieben Mitarbeiter sind bereits im Unternehmen tätig. 14 sollen es 2021 sein, bis zu 80 im Jahr 2025, so der ambitionierte Plan, den Klaschka vorstellte. „Ingenieure, Maschinenbauer, Medizintechnik-Fachleute, Programmierer oder Mechaniker“, zählt Doser einige der im Unternehmen gefragten Berufsfelder auf.

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Auch die Nähe zur Hochschule ist gewünscht, um frühzeitig Kontakt zu qualifizierten Absolventen zu knüpfen. Die Hahn Automation Süd wurde aus dem deutschen Ableger der US-Gesellschaft Invotec, die ebenfalls zur Hahn-Gruppe zählt, umfirmiert.

IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez freute sich über die Standortentscheidung. Wie Hahn seien derzeit viele Unternehmen der Region auf einem guten Weg, sich unabhängiger von der Automobilindustrie aufzustellen.

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