Bereits in der fünften Generation wird die Schreinerei Schwarzwälder geführt, die in der Talstraße 7 im Königsfelder Ortsteil Burgberg durch einen modernen Zweckbau auf sich aufmerksam macht. Hier ist innen wie außen alles auf Funktionalität und umweltschonende Produktion eingestellt.

Doch nicht nur das Äußere verspricht, auf dem Stand der Zeit zu sein, auch im Inneren der im Laufe der Jahre auf jetzt vier Gebäude angewachsenen Präzisionsschreinerei beherrscht moderne Technik das Geschehen. Der Einsatz neuester CNC-Technik ist hier ebenso selbstverständlich wie ein modernes Lackierzentrum, das erst vor ein paar Jahren in Betrieb genommen wurde. Aber damit nicht genug der modernen Technik, auch Umweltaspekte spielten bei der Ausstattung der Schreinerei Schwarzwälder und spielen im laufenden Betrieb eine große Rolle.

Mit einer Wärmerückgewinnung von 85 Prozent, die nicht nur die Gesundheit der Mitarbeiter schont, sondern die auch hilft, umwelt- und klimaschonend zu produzieren, ist man in Königsfeld-Burgberg umwelttechnisch auf der sicheren Seite. In dem Lackierzentrum, das dem Schreinereibetrieb angeschlossen ist, können alle Oberflächenwünsche der Kunden – von Hochglanzlackierungen bis biologisch geölt – problemlos umgesetzt werden. Der modern gesteuerte CNC-Maschinenpark ist zudem mit einem zentralen, in sich geschlossenen Absaugsystem ausgestattet. Die aufgefangenen Bearbeitungsabfälle werden im Winter zu Heizzwecken verwendet.

Geothermische Heizanlage

Im Zuge des Anbaus des Lackierzentrums wurde zusätzlich eine geothermische Heizanlage eingebaut und somit ein wichtiger Schritt zum Schutz der Umwelt und zur Reduzierung von CO2 getan. Beide hochtechnischen Anlagen, CNC und Lackierzentrum, kommen nicht nur der industriellen Serienfertigung zugute, sondern bieten auch die Möglichkeit, den privaten Kunden jeden Wunsch in Form individueller Möbelstücke oder Türen erfüllen zu können.

Und noch etwas ist neu bei dem Traditionsbetrieb. Seit März hat der älteste Sohn von Frank und Cordula Schwarzwälder die Geschäftsführung des Schreinereibetriebes inne. Nach dem plötzlichen Tod von Frank Schwarzwälder im Februar 2020, musste es weitergehen.

Glücklicherweise hatte Frank Schwarzwälder, vorausschauend denkend, seine beiden Söhne Nico und den sechs Jahre jüngeren Tom schon in jungen Jahren für das Schreinerhandwerk begeistern können.

Nico Schwarzwälder, der jetzt die Geschäftsführung innehat, wird in diesem Sommer seine Gesellenprüfung ablegen und anschließend auf die Meisterschule gehen. Damit das tägliche Geschäft trotzdem weiterläuft, wurde der langjährige Mitarbeiter Steffen Haas Betriebsleiter in der Schreinerei Schwarzwälder. (in)

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