Voller Tatendrang waren am Donnerstag die Spieler des Hockey-Clubs (HC) Villingen bei ihrem ersten Training nach der Corona-Pause. Dass das Training vorerst nur in Kleingruppen mit maximal fünf Personen je 1000 Quadratmeter möglich ist, tat der Vorfreude keinen Abbruch.

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Die Gesundheit der Mitglieder steht auch beim HC Villingen an oberster Stelle. Aus diesem Grund werden die vom Vorstandsteam erarbeiteten Trainings und Sicherheitskonzepte sorgfältig umgesetzt und die Einhaltung streng überwacht. So müssen sich Spieler vor Beginn des Trainings anmelden und anschließend in einem extra geschaffenen Wartebereich auf den Trainingsbeginn warten. Das Clubhaus mit Duschen und Umkleiden bleibt weiterhin geschlossen.

Viel Disziplin nötig

„Wir sind froh, dass wir den Trainingsbetrieb wieder aufnehmen können“, sagt Thomas Gallmann, der beim HCV federführend das Hygiene-Konzept begleitet. „Die Regeln sind gewöhnungsbedürftig und setzen viel Disziplin bei unseren Spielern voraus. Wir sind uns aber sicher, dass wir diese Konzepte umsetzen können“, betont er.

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Da Hockey ist eine Mannschaftssportart ist und nicht ohne Körperkontakt funktioniert, mussten neben den üblichen Richtlinien auch spezielle Trainingskonzepte erarbeitet werden. Um das zu bewerkstelligen, haben sich die ehrenamtlichen Trainer in den vergangenen Wochen viel Neues überlegt. Herausgekommen ist ein ungewöhnlicher, aber kreativer Trainingsplan, dessen Schwerpunkte aus vielen individuellen Einheiten bestehen. Zweikämpfe oder Übungen mit Partnern wird es zunächst nicht geben, um engen Kontakt zu vermeiden. „In der Summe sehen wir aber in dem neuen Konzept auch viele Chancen, da das Individuelle im regulären Training meist untergeht. Die vergangenen Monate waren für uns als Verein nicht einfach. Wir sind alle froh, einen Schritt in Richtung Normalität gehen zu können“, blickt Gallmann hoffnungsvoll in die Zukunft.

Im Moment nur eine Unterbrechung

Ziel ist es, den Trainingsbetrieb Stück für Stück und unter der Berücksichtigung der Hygiene-Richtlinien auszubauen, um bei Wiederaufnahme des Spiel- und Turnierbetriebs wieder voll durchstarten zu können. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Sportarten hat der Hockeyverband beschlossen, die laufende Saison im Bereich der Erwachsenen nicht vorzeitig zu beenden, sondern bis 31. August vorerst zu unterbrechen. Der Plan sieht vor, die Saison anschließend bis Juli 2021 bei aktuellem Tabellenstand zu Ende zu spielen. Im Jugendbereich kamen die Verordnungen der landesweiten Corona-Pandemie dem Start der Freiluftsaison sogar zuvor. Ob die Jugend dieses Jahr noch starten kann, ist noch nicht klar.

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