Der Ortschaftsrat Pfaffenweiler hat seine monatliche Sitzung abgehalten. Das erste Treffen seit der Corona-Pandemie fand am Montag in der Aula der Grundschule statt. „Heute Morgen hat hier noch Unterricht stattgefunden und heute Mittag haben wir die Aula in einen Sitzungssaal umgewandelt“, sagte Ortsvorsteher Martin Straßacker. Die erforderlichen Abstandsregelungen hätten im Ratssaal nicht eingehalten werden können.

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Beherrschendes Thema waren die Einsparungen im Haushalt der Stadt Villingen-Schwenningen angesichts Corona und die Auswirkungen auf die Ortschaften. „Etwa 30 Prozent der Mittel sollen, auf Grund der mutmaßlich fehlenden Steuereinnahmen in Höhe von 58 Millionen Euro, eingefroren werden“, berichtete Straßacker dem Rat aus der Haushaltssitzung. An der hatte er zusammen mit seiner Stellvertreterin Ulrike Hettich-Wittmann teilgenommen. „Doch das ist nur eine Schätzung und ich rechne mit noch mehr Einsparungen“, prognostiziert der Ortvorsteher. Wenn kein Geld da sei, könne man auch keines ausgeben.

Stadträtin warnt Ortschaften vor

Diese Einschätzung teilte die Grünen-Stadträtin Elfi Cangür, die als einzige Bürgerin aus dem Stadtbezirk bei der Sitzung anwesend war. „Am 19. und 26. Juni sollen zwei Klausurtagungen des Gemeinderates zum Thema Haushaltseinsparungen stattfinden und da müssen auch die Ortschaften mit noch mehr Einsparungen rechnen“, sagte Cangür.

Mittel werden sofort eingesetzt

Ortschaftsrat Carsten Brüner regte an, die Mittel, die noch zur Verfügung stehen einzusetzen, ehe weitere Kürzungen zum Tragen kommen. Darüber waren sich die Räte einig und beschlossen die Ausschreibungen für die Fortführung der Vorplatzsanierung an der Turn- und Festhalle, sowie die Erstellung des Fallschutzes für die Spiel- und Workout-Station an der Schule durch das Amt für Gebäudewirtschaft und Hochbau (GHO) in die Wege zu leiten.

Einsparpotenzial

Einsparungen sieht Straßacker bei den Anschaffungen für das bewegliche Vermögen – im Moment stehe nichts an –, Kürzungen beim Zuschuss für den Kunstrasenplatz des FC Pfaffenweiler – bsilang stehen lediglich Planungskosten an –, sowie die Rücklagen für den Kindergartenanbau – dieser wurde aus dem Vermögenshaushalt gestrichen und das GHO übernimmt jetzt die Vorplanungen in Eigenregie.

Nichtöffentlich

Zum Thema Bauplätze verwies Ortsvorsteher Straßacker auf den nichtöffentlichen Teil der Sitzung. Das Grundstück der Firma Reiko-Trenkle, auf dem ein Nahversorger angedacht war, sei noch nicht verkauft und alles offen. Der Solarpark soll, laut Cangür, auf der Tagesordnung in der nächsten Sitzung im Technischen Ausschuss stehen.

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