Am vergangenen Samstag erhielt die Stadtverwaltung Villingen-Schwenningen Informationen, dass Reitlehrer nach wie vor Reitunterricht in Reithallen und -anlagen geben. Nachdem der Betrieb aller öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten jedoch per Corona-Verordnung untersagt ist, wäre ein solches Verhalten unzulässig.

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Insofern nahmen Vollzugsbeamte eine Vor-Ort-Besichtigung vor und stellten den Reitsportbetrieb ein, berichtet die Stadt. Dabei wurden den Mitarbeitern des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) zahlreiche Aussagen entgegengebracht, dass Pferde bewegt und sogar geritten werden müssten. Diese Aussagen konnten am Samstag allerdings fachlich vor Ort nicht geklärt werden.

Dies wurde inzwischen nachgeholt. Vor diesem Hintergrund gibt die Stadtverwaltung zur Klarstellung und nach Rücksprache mit dem Amt für Veterinärwesen folgende, aus Sicht der Stadt so großzügig wie möglich gefasste Regelungen bekannt:

  • Beim Betrieb von Reitsportanlagen kann der Notfallplan für Reitschulen und Pensionsställe der Deutschen reiterlichen Vereinigung umgesetzt werden.
  • Die Durchführung von Reitunterricht ist nicht erlaubt, ebensowenig reit- und fahrsportliche Aktivitäten. R
  • Reitplätze und -hallen dürfen ausschließlich zur notwendigen Bewegung der Pferde benutzt werden, hierbei darf das Pferd ausnahmsweise auch geritten werden.
  • Das Ausreiten von Pferden und Kutschfahrten in freier Natur sind erlaubt.