Alfred Kessler führt den Tennisclub Weilersbach zwei weitere Jahre. Bei der Hauptversammlung wurde er einstimmig im Amt bestätigt. Er kündigte aber an, 2022 nicht mehr kandidieren zu wollen. Die Versammlung fand auf dem Parkplatz der Anlage statt.

2000 Euro Überschuss

Schriftführerin Anja Laskus gab einen ausführlichen Überblick über das Vereinsjahr. Derzeit gehören dem Verein 211 Mitglieder an. Anita Seemann legte den Kassenbericht vor: Größere Investitionen wurden 2019 nicht vorgenommen, so dass gut 2000 Euro Überschuss zum Ersparten hinzukamen.

Rege Jugendabteilung

Sportwart Günter Haggenmüller berichtete über die sportlichen Erfolge der Mannschaften. Es nahmen im Erwachsenenbereich vier Teams am Spielbetrieb teil, die jeweils Mittelplätze belegten. Die laufende Saison ist weitestgehend ausgefallen, lediglich die Herren in der Bezirksklasse spielen eine fast komplette Runde. Jugendwart Niko Raufer berichtete, dass im vergangenen Vereinsjahr 44 Kinder und Jugendliche am Vereinsleben teilnahmen. Es gab fünf Jugendmannschaften, davon bildeten zwei Mannschaften eine Spielgemeinschaft mit dem TC Niedereschach. Die Kooperation Schule-Verein wurde fortgeführt. Fast alle Jugendmannschaften wurden aufgrund der coronabedingten Umstände zurückgezogen. Dafür organisierten Raufer und Trainer Claus Fischer eine Jugend-Vereinsmeisterschaft, die großen Anklang fand.

Keine Nachfolger gefunden

Turnusmäßig standen zahlreiche Positionen zur Wahl. Im Vorfeld hatten Kessler und Sportwart Haggenmüller erklärt, dass sie nach sehr vielen Jahren Vorstandsarbeit ihr Amt niederlegen wollten und sich in den vergangenen Monaten intensiv um eine Nachfolge bemüht hatten. Leider warten beide nicht fündig geworden, so dass sie sich beide nochmal für die nächste Amtsperiode bis 2022 zur Wahl stellten. Bis 2022 müsse allerdings die Nachfolge geklärt sein. Die Wahl erfolgten jeweils einstimmig, so dass Kessler, Kassiererin Anita Seemann, Haggenmüller sowie die Beisitzer Tobias Langer und Martin Stern weiter dem Vorstand angehören.

Jetzt droht ein Loch in der Kasse

Vize-Vorsitzender Helmut Schlenker erläuterte eindringlich, dass die Pflege der Plätze und der Anlage pro Woche viel Arbeit bedeute, insbesondere das ausgiebige Wässern der Plätze. Bereits jetzt sei absehbar, so Kessler, dass man das laufende Jahr finanziell schlechter abschließen werde. Insgesamt müsse man mit Mindereinnahmen von etwa 3000 Euro rechnen.

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