Im Rahmen der großen SÜDKURIER-Grillserie haben wir uns mit der Schwenninger Köchin Luisa Zerbo darüber unterhalten, wie man gutes Grillfleisch erkennt. Beim Testgrillen wurden verschiedene Fleischstücke getestet. Dabei hat uns die 28-Jährige verraten, dass sie niemals fertig mariniertes Grillfleisch kauft. Leckere Marinaden seien kein Hexenwerk und würden zudem noch frischer und leckerer schmecken als gekaufte Produkte. Hier stellt sie zwei einfache Marinade-Rezepte vor.

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Rezept: Grüne Marinade

- Ein Büschel frischen Rosmarin klein hacken

- Drei Knoblauchzehen ebenfalls ganz fein würfeln und gut mit dem Rosmarin vermengen

Video: Jens Fröhlich

- Vier Esslöffel Olivenöl dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken

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- Alles gut verrühren und das Fleisch mit der fertigen Marinade einreiben

Bild: Jens Fröhlich
Bild: Jens Fröhlich | Bild: Jens Froehlich

- Damit es besser durchziehen kann, sollte das Fleisch etwa einen Tag im Kühlschrank ruhen, bevor es auf den Grill kommt.

Bild: Jens Fröhlich
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Rezept: Rote Marinade

- Ein Esslöffel Paprikapulver, etwas Curry und Safran in eine Schüssel geben und vermischen

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- Die Mischung mit Salz und Pfeffer nach belieben würzen

- Olivenöl darüber geben und glatt rühren

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- Als süße Komponente Zucker, Honig oder einen beliebigen süßen Sirup hinzugeben

- Wer es mag kann auch noch eine Knoblauchzehe klein schneiden

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- Alles gut verrühren und das Fleisch mit der fertigen Marinade einreiben

- Damit es besser durchziehen kann, sollte das Fleisch etwa einen Tag im Kühlschrank ruhen

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Ohne Marinade

Grillfleisch muss nicht zwingend mariniert werden. Auch ohne Marinade wird aus guten Fleischstücken leckeres Grillgut. Rippchen grillt Zerbo zum Beispiel gerne so. Das Fleisch reibt sie lediglich mit etwas Salz, Pfeffer und Olivenöl ein.

Bild: Jens Fröhlich
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Dann geht es bei großer Hitze auf den Grill. Wenn das Fleisch aus allen Seiten gut angegrillt ist, schmort sie es im Ofen bei etwa 160 Grad weiter, bis der gewünschte Garzustand erreicht ist.

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Umso länger die Rippchen im Ofen sind, desto weicher werden sie. Beim Testgrillen waren sie rund 15 Minuten im Ofen.