"Was können wir tun, dass die Stadt Villingen-Schwenningen als Schulträger den Beschluss, die Außensportanlage am Gymnasium am Hoptbühl zu erneuern, wirklich umsetzt? Wie bekommen wir hierfür die Unterstützung des neuen Oberbürgermeisters?" Diese Fragen stellte sich der Elternbeirat des Hoptbühl-Gymnasiums und bat Oberbürgermeister Jürgen Roth um einen Gesprächstermin.

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Auf Einladung von Schulleiterin Simone Duelli-Meßmer kamen neben Oberbürgermeister Jürgen Roth und Bürgermeister Detlev Bührer auch die Amtsleiter Stefan Assfalg (Amt für Jugend, Bildung, Integration und Sport) und Dieter Kleinhans (Amt für Gebäudewirtschaft und Hochbau) mit Vertretern aller schulischer Gremien, darunter auch die beiden neu gewählten Elternbeiratsvorsitzenden, Gundula Bolanz und Sabine Kaspers, zusammen, heißt es in der Pressemitteilung.

"Wechselbad der Gefühle"

"Für die Schulgemeinschaft am Hoptbühl-Gymnasium war der vergangene Herbst ein Wechselbad der Gefühle", berichtet Schulleiterin Simone Duelli-Meßmer. Die Schule hatte große Hoffnung, dass der marode Sportplatz noch in diesem Jahr saniert wird. Aufgrund zahlreicher weiterer Projekte können die Fachämter der Stadtverwaltung die Sanierung erst im Jahr 2020 realisieren, so die Stadt.

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"Die Planungen laufen bereits, im aktuellen Haushalt sind Mittel in Höhe von 200 000 Euro zur Planung und eine Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 1,3 Millionen Euro eingestellt, sodass der Sportplatz 2020 saniert werden kann", betonte Dieter Kleinhans, Leiter des Amtes für Gebäudewirtschaft und Hochbau.

Schulleiterin zieht Bilanz

Gleich zu Beginn gab Simone Duelli-Meßmer einen Überblick über die Entwicklung der Schule und die aktuellen Herausforderungen, denen sich das Gymnasium am Hoptbühl stellen muss. Dabei hob sie Beispiele aus verschiedenen Bereichen heraus, die die Zusammenarbeit mit der Stadt beleuchteten. Immer noch stolz sei man auf das Ergebnis der gemeinsamen Grundsanierung. Auch funktioniere die Zusammenarbeit bei verschiedenen Projekten, wie etwa der Anlage einer Schmetterlingswiese oder dem Aufstellen eines Bauwagens für die Streitschlichter der Schule, sehr gut. An anderen Stellen wiederum hake es manchmal aber auch, so die Schulleiterin.

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Gerade der seit Monaten gesperrte Sportplatz der Schule stand im Fokus der Aussprache. Die Sportlehrer Andreas Schulz-Weiling und Carolin Hepfer untermauerten die Ausführungen der Schulleiterin. Sie machten deutlich, dass ein erreichbarer Sportplatz für die Umsetzung des Bildungsplans im Fach Sport unabdingbar ist. Oberbürgermeister Jürgen Roth versicherte, dass finanzielle Mittel bereitgestellt werden: "Im übernächsten Schuljahr, im September 2020, können Sie den Sportunterricht wieder auf die Außenanlage verlegen." In den nächsten Tagen werde ein Büro für die Planung der Sanierung ausgewählt, wofür 200 000 Euro im Haushalt verfügbar seien. Im Herbst sollen dann die notwendigen Ausschreibungen erfolgen, sodass nach dem Winter mit der Sanierung begonnen werden könne. Mit Blick auf weitere Anliegen der Schule machte Roth aber deutlich, dass zunächst lediglich der Sportplatz oberste Priorität habe.