Schafft Jürgen Roth den Durchmarsch? Holt Jörg Röber auf? Oder gelingt Marina Kloiber-Jung eine ganz große Überraschung? Das Medienhaus SÜDKURIER veranstaltet am Montag, 15. Oktober, 19 Uhr, im Theater am Ring ein zweites Wahlpodium. Hallenöffnung ist um 18 Uhr, das Theater ist bewirtet. Geladen sind die drei erstplatzierten Kandidaten vom ersten Wahlsonntag, dem 7. Oktober, also: Jürgen Roth, Jörg Röber und Marina Kloiber-Jung.

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Die Bewerber ums Amt durchlaufen an diesem Abend ein gänzlich anderes Programm als bei der ersten Wahlveranstaltung dieses Medienhauses. Wiederum von der Redaktion auf der Bühne sind die Redakteure Claudia Hoffmann, Eberhard Stadler und Norbert Trippl. Ziel des Abends ist es, die unterschiedlichen Sichtweisen der drei Bewerber herauszuarbeiten. Außerdem soll klar werden, für welche Positionen sie stehen und wie diese drei Kandidaten zu Zukunftsthemen dieser Stadt stehen.

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Die Redaktion will den Abend außerdem dazu nutzen, eine Botschaft an alle Nichtwähler in der Stadt zu senden. Auch hierzu sind alle Bürger zum Mitmachen aufgerufen. Die VS-Lokalredaktion hat sich eigens deshalb eine Aktion ausgedacht, die am Montagabend im Theater am Ring stattfinden wird und bei der die Besucher des Abends zum engagierten Mitmachen aufgerufen sind.

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Die Beschränkung der Einladungsliste auf drei Bewerber ist auch dieses Mal wiederum der Tatsache geschuldet, dass die so genannten Spaßkandidaten auch weiterhin keinen ernsthaft geführten eigenen Wahlkampf betreiben, Teilorte ignorieren und dass sich überdies genau diese Umstände auch überdeutlich in der mangelhaften Resonanz bei diesen Bewerbern bei Wahlgang eins am 7. Oktober markant im Wahlergebnis ablesen lässt.

Marina Kloiber-Jung.
Marina Kloiber-Jung. | Bild: Marina Kloiber-Jung
  • Marina Kloiber-Jung ist 36-Jahre alt und in Villingen-Schwenningen aufgewachsen. Die Diplom-Verwaltungswirtin leitete von 2009 bis 2017 das Rechnungsprüfungsamt der Stadt Rottenburg, war ab 2007 stellvertretende Finanzleiterin der Stadt Engen und ist seit 2017 Betriebsleiterin der Technischen Dienste VS mit rund 150 Mitarbeitern. Diesen Betrieb, sagt sie, habe sie wieder auf Vordermann gebracht. Dass man es besser machen kann als in der Vergangenheit, „habe ich bei der TDVS bewiesen“, gibt sie zu Protokoll. Das will sie nun auch als Rathaus-Chefin von VS beweisen.
Jörg<br />Röber
Jörg Röber. | Bild: Dr. Jörg Röber
  • Jörg Röber ist in der Partnerstadt von Villingen-Schwenningen, im sächsischen Zittau, geboren, ist 38 Jahre alt, mit einer Villingerin verheiratet und Vater zweier Söhne. Er hat Politik- und Verwaltungswissenschaften in Konstanz studiert und sein Studium mit dem Doktortitel abgeschlossen. Seit fast drei Jahren leitet er das Referat des Oberbürgermeisters im Villinger Rathaus. Durch diese Arbeit, sagt er, habe er sich große Sachkenntnis über die Aufgaben der Stadt erworben. Vor allem auch auch dafür, „was man noch besser machen kann“.
Jürgen <br />Roth
Jürgen Roth. | Bild: Naiemi, Sabine
  • Jürgen Roth ist 55 Jahre alt, ledig und in Villingen geboren. Er ist in zweiter Amtsperiode Bürgermeister in Tuningen, einer Gemeinde mit 2900 Einwohnern. Seit vielen Jahren ist er in der Politik und im öffentlichen Leben in leitenden Funktionen tätig, so als Mitglied des Kreistages in der CDU-Fraktion, als Vorsitzender beim Kreisverband des Roten Kreuzes und weiterer Posten. Um Oberbürgermeister in Villingen-Schwenningen zu werden, sagt er, „braucht man viel Berufserfahrung und Können“. Beides habe er sich in vielen Jahren angeeignet. Außerdem verweist er auf sein großes Netzwerk an wichtigen Kontakten.
  • Anmeldung, Zutritt: Für Bürger freier Eintritt ohne Anmeldung ab 18 Uhr.