Zwei riesige Gehege mit viel Raum für Wildschweine, Rehe und Hirsche: Das bietet das Wildgehege Natzental in Schwenningen. Hier toben sich gerade 20 Wildschweine sowie zwölf Rehe und Hirsche aus.

Bild: Lea Spormann

„Derzeit gibt es sogar neun Frischlinge zu sehen“, erzählt Tobias Kühn, der Leiter des Forstamts in Villingen-Schwenningen. Ein schönes Ausflugsziel für Jung und Alt also – gerade in den Sommerferien –, das zusätzlich auch noch kostenfrei zu besuchen ist.

Wildschwein auf Futtersuche im Matsch.
Wildschwein auf Futtersuche im Matsch. | Bild: Lea Spormann

„Die Tiere werden von dem Revierleiter Bruno Allgaier versorgt. Jeden Tag gibt er den Tieren ein bis zwei Eimer Hafer zu fressen“, sagt er.

Wildschwein auf Futtersuche im Gras.
Wildschwein auf Futtersuche im Gras. | Bild: Lea Spormann

Der Wald wird oft besucht, auch wenn eine genaue Anzahl der Besucher nicht gesagt werden kann. „Wir registrieren das nicht, aber wir wissen, er wird gut genutzt, da es einmal eine Diskussion zu Abschaffung gab und viele Menschen sich entschieden dagegen ausgesprochen haben“, sagt Tobias Kühn. Laut seiner Einschätzung könnten es gut 30 Menschen sein, die täglich das Wildgehege besuchen.

Wildschwein auf Futtersuche im Duett.
Wildschwein auf Futtersuche im Duett. | Bild: Lea Spormann

„Die Tier dürfen aber leider seit geraumer Zeit nicht mehr gefüttert werden, da früher auch schimmliges Brot reingeworfen wurde, was die Tiere krank gemacht hat“ erzählt er. Seit dem sind auch überall Schilder zu sehen, die davor warnen, die Tiere zu füttern.

Wildschwein auf Futtersuche in der Gruppe.
Wildschwein auf Futtersuche in der Gruppe. | Bild: Lea Spormann

Tobias Kühn hat auch den Eindruck, das sich die Leute an diese Regelung halten. Wer allerdings den Tieren dennoch etwas Gutes tun will, sammelt im Herbst Kastanien und bringt sie dem Forstamt, dafür gibt es sogar eine kleine Belohnung. Diese Kastanien kommen dann den Tieren zugute.

Seit verschimmeltes Brot in die Gehege gelangt ist, dürfen die Tiere dort nicht mehr gefüttert werden.
Seit verschimmeltes Brot in die Gehege gelangt ist, dürfen die Tiere dort nicht mehr gefüttert werden. | Bild: Lea Spormann