Der SÜDKURIER hat mit Händlern gesprochen, deren Läden an den Schwenninger Marktplatz angrenzen. Sie erzählen, wie sich die Großbaustelle auf ihre Geschäfte ausgewirkt hat und warum sie sich auf den neuen Platz freuen.

Amy Müller verkauft in ihrem Lollipop Kindershop Kleider für Kinder.
Amy Müller verkauft in ihrem Lollipop Kindershop Kleider für Kinder. | Bild: Marcel Jud
  • Amy Müller, Lollipop Kindershop: „In den vergangenen zweieinhalb Jahren waren wir von allen Bauphasen betroffen“, sagt Amy Müller. Ihr Lollipop Kindershop befindet sich an der westlichen Seite des Marktplatzes, gegenüber dem Rathaus. Die Bauarbeiten hätten sich deutlich in den Verkaufszahlen niedergeschlagen: Bis zu 50 Prozent Umsatzeinbußen musste die Landenbesitzerin verbuchen. „Da muss man einfach durchhalten. Ich freue mich sehr, dass die Arbeiten bald fertig sind und hoffe, dass nun die Laufkundschaft zurückkommt“, so Müller. Sie sei optimistisch und denke, dass der Marktplatz schön werde. Müller lobt auch die Stadt: „Sie hat uns immer wieder gut über die Baufortschritte informiert.“
Birgit Messner (rechts) von der Casa Moda mit ihrer Mitarbeiterin Vanessa Dinter.
Birgit Messner (rechts) von der Casa Moda mit ihrer Mitarbeiterin Vanessa Dinter. | Bild: Marcel Jud
  • Birgit Messner, Casa ModaCasa : Auch Müllers Geschäftsnachbarin, Birgit Messner, bekam die Bauarbeiten zu spüren. „Wir hatten bis zu 50 Prozent Umsatzeinbußen. Und zurzeit liegen sie immer noch bei rund 30 Prozent“, betont die Inhaberin des Casa Moda, die mit ihrem 1990 gegründeten Modegeschäft seit 2011 am Marktplatz in Schwenningen ansässig ist. Dass nun die Pflaster aufgetragen werden, habe sie etwas beruhigt, sagt Messner: „Jetzt sieht man, dass es vorangeht.“ Sie sei guter Hoffnung, dass die neue Gestaltung des Marktplatzes zu dessen Belebung und Aufwertung beiträgt. „Es muss dann aber kontrolliert werden, dass mit dem Platz nicht dasselbe geschieht wie mit anderen Fußgängerzonen und er gepflegt bleibt“, so Messner.
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