Nachdem der mitfühlende Helfer den wunderschönen Habicht vorsichtig mit Handschuhen geborgen hatte, brachte er das Tier zur privaten Vogelstation von Ellen und Ralf Claaßen am Villinger Falkenring. Das Ehepaar kümmert sich dort seit rund 15 Jahren ehrenamtlich um verletzte Vögel und Fledermäuse.

Das verletzte Tier saß auf dem Friedhofsvorplatz beim Haupteingang. Am rechten Flügel ist die schwere Verletzung gut erkennbar.
Das verletzte Tier saß auf dem Friedhofsvorplatz beim Haupteingang. Am rechten Flügel ist die schwere Verletzung gut erkennbar. | Bild: Hahne, Jochen

Leider stelle sich schnell heraus, dass die Hilfe für den Bussard zu spät gekommen war. Der offene Bruch am rechten Flügel war schon mehrere Tage alt, so dass das Gewebe bereits abgestorben und von Maden befallen war. Das Tier hatte keine Überlebenschance und wurde eingeschläfert, um nicht unnötig leiden zu müssen. Mit solch traurigen Geschichen werden die ehrenamtlichen Vogelschützer immer wieder mal konfrontiert. „Wir können leider nicht immer allen helfen“, berichtet Ellen Claaßen.

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