„Intensive Proben – Register und Orchester – unter der Woche, auch Probenwochenenden sind uunerlässlic, um einem anspruchsvollen Publikum ein spannendes Konzert zu bieten“: So kündigt die Stadtharmonie Villingen ihr Jahreskonzert im Franziskaner Konzerthaus am 30. November um 20 Uhr an.

Jugendkapelle und Großes Blasorchester gefordert

Die Jugendkapelle der Stadtharmonie unter der Leitung von Benno Kilzer und das Große Blasorchester unter Mario Mosbacher seien mit großem Einsatz bei der Vorbereitung des Jahreskonzertes, so die Pressemitteilung weiter.

Anspruchsvolle Stücke-Auswahl

Alles beginne mit der Auswahl der Stücke. Beide Orchester machten sich auf die Suche: Träume, Wünsche und Ideen müssten aber machbar sein – das ist spannend. Eine Einengung durch ein Thema gebe es zunächst nicht. Bisher sei es immer gelungen, ein gutes Thema zu finden, unter dem alle Stücke zu fassen seien. Diesmal heiße es: „Zwischen den Welten“.

Das könnte Sie auch interessieren

Die Welt des Feuers

Die Jugendkapelle sei wieder besonders gefordert, bestreite sie doch auch in diesem Jahr den kompletten Teil bis zur Pause. Im ersten Stück tue sich die Welt des Feuers auf – gut oder schlecht? Die „Göttin des Feuers“ lasse den Vulkan sprechen – auch musikalisch eine Herausforderung. Es folge eine alte Sage, mit rockigen Elementen erzählt: Es gehe um das „To(d)te Moos“ im Hotzenwald. Doch Moore seien nicht tot: Sie seien Quellen und Zwischenwelten.

Melodien aus dem Dschungel

„Melodien aus dem Musical Tarzan“ erklingen als drittes Stück – gespielt und gesungen: Tarzan, Jane und Kaja begegneten den Publikum in Patrizia Scheller, Tina Zotzmann und Marcus Göttler. Menschen und Tiere erschienen in der Dschungelzwischenwelt. Das Arrangement stamme aus der Feder von Matthias Bucher – Villingen kenne ihn.

Das könnte Sie auch interessieren

Von Pracht und Gier

Von einer prächtigen Inkastadt, zerstört und wiederentdeckt, von Pracht und Gier erzähle musikalisch „Machu Picchu“. Das Große Orchester sei gefordert und zeige den Kampf der Kulturen auf. Mario Mosbacher sei wieder auf ein Werk des Komponisten Oscar Navarro gestoßen. Nach „Libertadores“ gebe es jetzt „Paconchita“ – Paquito und Conchita, Mann und Frau, Hin und Her, Tanz und Feuer: „Gibt es da noch etwas dazwischen?“

Zwischen sinfonischer Musik und Rock

Die Filmmusik sei bekannt, die Geschichte sei Geschichte: „At World´s End“ aus „Fluch der Karibik“ – eine anspruchsvolle sinfonische Suite. Das sei weite, schöne Weltmusik und grausamer Fluch, Musik zwischen Traum und Wirklichkeit. Am Ende tue sich die Welt auf zwischen sinfonischer und Rockmusik, zwischen Genesis und Queen: „Innuendo“, „A Kind of Magic“, „Another One Bites The Dust“, „Radio Gaga“, „We Are The Champions“, „That´s All“ sollen zu hören sein.

Einlass: 19 Uhr. Vorverkauf: Tourist-Info und Ticketservice in beiden großen Stadtbezirken, an der Abendkasse und bei allen Musikerinnen und Musikern.