Boxen, Bogenschießen oder Kühemelken: Mit interessanten Aktionen präsentieren sich die Schwenninger Vereine auf dem Muslenplatz am Samstag, 28. September, beim diesjährigen Schwanenfest. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr organisiert der Gewerbeverband Oberzentrum (GVO) zu zweiten Mal das „Schwanenfest„, den quasi offiziellen Tag der Schwenninger Vereine.

Den Besuchern werden erneut spannende Mitmachaktionen, Showeinlagen und Vorführungen, Schnuppern und Fragemöglichkeiten hinsichtlich des Vereinslebens, aber auch herzhafte Verpflegung geboten. Von 11 bis 18 Uhr verwandelt sich der Muslenplatz in einen Abenteuerpark mit Pavillons, aufgebauten Sportanlagen und Informationsständen.

Mehrere Hundert Vereine, vom Kunst- oder Sportverein bis zum Verband für gemeinnützige Zwecke, bereichern in der Doppelstadt das kulturelle Leben. Den in Schwenningen ansässigen eine öffentlichkeitswirksame Plattform zu bieten, eine zusätzliche Einnahmemöglichkeit zu schaffen und parallel die Innenstadt zu beleben, das ist der Grundgedanke des GVO zum Schwanenfest.

22 Vereine, eine leichte Steigerung im Vergleich zum Vorjahr, werden ihre Zelte aufschlagen. Neu dabei sind 2019 beispielsweise der Gebirgstrachtenverein Almfrieden, die Butterfass- und Bauchenberghexen, der Hockey-, Tanz- und Radsportverein oder der MMC Twirling-Verein.

Auch Hexen mischen mit

Die Mitmachaktionen sich mannigfaltig. Ein Magnet für die Jugend war im vergangenen Jahr der aufgebaute Boxring vom Boxing VS, dieser wird erneut aufgebaut. Die Handballer bieten Torschießen mit Geschwindigkeitsmessung, der Schützenverein Bogenschießen und Umgang mit dem Lichtgewehr und die Wiha Panthers Basketballautomaten mit Minibällen und Körben. Auch der kulturell beschlagene Besucher kommt nicht zu kurz, für ihn sind der Heimatverein mit seinem Quiz zum Stadtwissen, Vorführungen zur Hundeerziehung oder die Briefmarken- und Münzensammler angesetzt.

Ein besonderer Ulk entsprang der Aktionsfantasie der Butterfasshexen, ein Melk-Wettkampf an einer künstlichen Kuh steht für die Besucher an. Um die kleineren Zöglinge bemühen sich etwa die Bauchenberg-Hexen mit einem Malwettbewerb für Fasnachtsbuttons, für die besten drei Stücke erfolgt eine Preisverleihung. Ansonsten sind die Gäste aufgerufen, sich von der Angebotspalette der Vereine „überraschen“ zu lassen.

An Verzehr lässt die Karte der Bewirtungsstände der Vereine wohl keine Wünsche offen: Gyros-Brötchen, Cevapcici mit Spanferkel, Spätzle, Schaschlik, Süßwaren, der traditionelle Wurstsalat oder selbstredend Vegetarisches werden kredenzt.

Die Rückmeldungen der Vereine aus dem Vorjahr waren durchweg positiv. „Vor allem die unkomplizierte Organisationsstruktur wurde gelobt. Der GVO stellt die Pavillons, besorgt die administrativen Genehmigungen und kümmert sich um sonst anfallende Bedürfnisse der Vereine“, sagt Emilie Merkle vom GVO.

So ist den Akteuren pure Konzentration auf ihre Vorführungen, Mitmachangebote und Bewirtung gegeben. Gleichzeitig können die Besucher zum Shoppen in die geöffneten Läden der Innenstadt strömen, wobei auch der Wochenmark von fünf bis 13.30 Uhr in der Fußgängerzone zwischen den Kleinen Muslenplatz und dem Hockenplatz geöffnet hat.