Villingen-Schwenningen – In Scharen strömten Läufer durch die Innenstadt auf das Riettor zu, dem Startbereich des 13. Stadtlaufes der Volksbank Schwarzwald-Baar-Hegau. Die Massen ließen es von vornherein vermuten – es gab einen neuen Teilnehmerrekord. "Die Erfolgsstory geht weiter, die Veranstaltung ist genial", resümierte Volksbank-Vorstandsmitglied Daniel Hirt erfreut.

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Dass der Stadtlauf der Volksbank (Motto: Laufend mithelfen) so erfolgreich wird und bleibt, hatte man sich zu Beginn nicht träumen lassen. Letztes Jahr hätte man den Lauf bei 2500 Teilnehmern dicht gemacht, erzählt Moderator Bernd Lösselt. Dieses Jahr wälzte sich eine Masse von 2862 Startern auf die Strecke hinaus, gezwungenermaßen zunächst gehend. Befürchtungen, aufgrund des einsetzenden Gewitters den Lauf abbrechen zu müssen, erwiesen sich als unbegründet. Im Endeffekt tat den Läufern die Abkühlung sogar gut. Auch das Publikum am Straßenrand erwies sich als standhaft. Überall entlang der Strecke waren Applaus und Anfeuerungsrufe zu hören, vielfach verfolgten die Zuschauer bequem von den Straßencafes aus den Stadtlauf. Laufend und walkend war bereits um 14 Uhr die 10 000-Euro-Spendenmarke geknackt. "Ich habe bei der Fit-und-Gesund-Aktion des SÜDKURIER mitgemacht und jetzt laufe ich hier mit. Das hätte ich mir vorher nie zugetraut", erklärt Claudia Surowy aus Villingen. Einige legten sogar mehr als eine Halbmarathondistanz zurück.

Zu einer runden Sache wurde der 13. Stadtlauf durch viele Beteiligte. So wurde dieses Mal sogar von der Ostbaar Unterhaltungsmusik an der Strecke beigesteuert. Der Musikverein Unterbaldingen am Latschariplatz und die Sam-Band-Straßenmusik in der Bickenstraße zeigten sich musikalisch so fit wie die Läufer. In der Oberen Straße spielten die Villinger Schalmeien und die Guggenmusik Hättä Lila. Auf dem Osianderplatz bewirtete der Skiclub Villingen und die Musikkapelle Tannheim sorgte für den guten Ton. Neben den Getränken an den Verpflegungsstationen sorgten 3500 Müsliriegel und 360 Kilogramm Bananen für Energienachschub.

Drei Projekte der Caritas werden mit der diesjährigen Spende aus dem Lauf unterstützt. Das Projekt "Hand in Hand" betreut Kinder, deren Eltern an einer psychischen Erkrankung oder unter den Folgen einer Suchterkrankung leiden. Bei dem Projekt "Alles klar, ich checks!" drehen Schüler Kurzfilme für zugewanderte Mitschüler, um ihnen den Start ins schulische Leben zu erleichtern. "Inklusiv" ist das Motto beim Fohrenhof in Unterkirnach. Der Inklusionsbetrieb bietet Menschen mit Behinderung eine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt.