Villingen-Schwenningen – Es war ein strammes Programm, wollte man alles hören oder zumindest mehrere Bands. Manche Lokale waren zum Bersten voll, bei anderen wechselte es im Laufe des Abends, viel spielte sich auch in den Straßen vor den Kneipen ab. Die Stimmung in der Stadt war hervorragend und friedlich.

In Scharen strömen die Menschen durch die Innenstadt auf dem Weg von der einen zur anderen Location, hier sind Hagen Kühn, Katja Bruhn, Markus Ganter, Monika Kühn und Volker Bruhn gerade auf dem Weg ins Café am Riettor.
In Scharen strömen die Menschen durch die Innenstadt auf dem Weg von der einen zur anderen Location, hier sind Hagen Kühn, Katja Bruhn, Markus Ganter, Monika Kühn und Volker Bruhn gerade auf dem Weg ins Café am Riettor. | Bild: Sabine Naiemi

Die Mischung machts. Mit 27 Bands war das Angebot so breit aufgestellt, dass kein Musikgeschmack unbefriedigt blieb, von ruhig und entspannt über gepflegt bis eng und laut. Entgegen der Ankündigung hatte das Schlössle nicht geöffnet. Das habe gesundheitliche und personelle Gründe gehabt, erklärte Organisator Michael Barkhausen. Und im MP-Club wurde die Band gewechselt, was aber reibungslos funktionierte.

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Zum Auftakt in der Johanneskirche mit dem Laetitia-Chor waren alle Plätze besetzt. In manchen Lokalen war steter Wechsel zu verzeichnen, ein paar – die üblichen Szene-Kneipen – waren so voll, dass man sich vor der Tür in Geduld üben musste, weil keine Gäste mehr eingelassen werden konnten. „Der Nightgroove könnte ruhig zwei Mal im Jahr stattfinden“, fand ein junges Pärchen aus Stuttgart, das den Besuch in der alten Heimat mit dieser Nacht verband. Wolfgang Schleicher aus Villingen-Schwenningen brachte es auf acht Lokalitäten. „Das ist ein ganz tolles kulturelles Angebot“, sagt er zum Nightgroove. In verschiedenen Lokalen sei das Geschäft erst spät angelaufen, weiß Michael Barkhausen. Zum Fazit der Gastwirte wisse er erst später etwas. Dass dieses Jahr etwas weniger los war als letztes Jahr sah man im Backwerk gelassen. „Es ist wichtig, dabei zu sein, und so kommt mancher zu uns, der uns vorher nicht kannte; dadurch profitieren wir“, hieß es.

Der Ort, an dem sich zum Schluss alles konzentrierte, war das Atrium der Volksbank. Ins Atrium wurden 350 Personen eingelassen, im Außenbereich bis zu 500. Hier bildeten sich schnell lange Schlangen, und mehrere Male musste ein Einlassstopp verhängt werden. Michael Barkhausen zieht ein zufriedenes Fazit: „Es ist ganz grundsätzlich eine sehr schöne Veranstaltung. Für die Besucher war es insofern toll, weil es in den Lokalen nicht so eng war alsbeim ersten Mal.“

In vielen Lokalen, wie hier im Café Raben, drängen sich die Zuhörer dicht an dicht, teilweise mussten die Zuhörer vor der Tür warten.
In vielen Lokalen, wie hier im Café Raben, drängen sich die Zuhörer dicht an dicht, teilweise mussten die Zuhörer vor der Tür warten. | Bild: Sabine Naiemi

Es habe überall ausreichend Platz gegeben, weil viele Menschen die laue Nacht bis tief in den frühen Morgengenossen hätten. Im Kern sei das für die Besucher alles ganz entspannt gewesen. Auch das Lärmschutztelefon habe bei ihm bloß ein Mal geläutet. Die Besucherzahlen waren fast die gleichen wie beim ersten Mal. Er habe keine großen Sprünge erwartet, sei aber aufgrund der positiven Resonanz von etwa den gleichen Besucherzahlen wie im Vorjahr ausgegangen, so Barkhausen. Mit der zweiten oder dritten Veranstaltung erreiche man in der Regel Leute, die vorher nicht da waren.

Nightgroove

Der Termin für den Nightgroove 2019 wurde bereits mit der Stadtverwaltung abgestimmt. „Es ist der 27. April 2019“, kündigte Michael Barkhausen an.

 

Alle Bilder vom Nightgroove 2018

In vielen Lokalen, wie hier im Café Raben, drängen sich die Zuhörer dicht an dicht, teilweise mussten die Zuhörer vor der Tür warten.
In vielen Lokalen, wie hier im Café Raben, drängen sich die Zuhörer dicht an dicht, teilweise mussten die Zuhörer vor der Tür warten. | Bild: Sabine Naiemi
In Scharen strömen die Menschen durch die Innenstadt auf dem Weg von der einen zur anderen Location, hier sind Hagen Kühn, Katja Bruhn, Markus Ganter, Monika Kühn und Volker Bruhn gerade auf dem Weg ins Café am Riettor.
In Scharen strömen die Menschen durch die Innenstadt auf dem Weg von der einen zur anderen Location, hier sind Hagen Kühn, Katja Bruhn, Markus Ganter, Monika Kühn und Volker Bruhn gerade auf dem Weg ins Café am Riettor. | Bild: Sabine Naiemi
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