VS-Villingen - Zum zweiten Mal nach 2015 veranstaltet die AH-Abteilung der DJK Villingen ein großes Sportfest mit Fußball-Turnieren für AH-Mannschaften und für Fasnetvereine der Doppelstadt. Die große Sause im Friedengrund steigt am Freitag und Samstag, 23. und 24. Juni, berichtet Spielführer Ingo Suhm.

Vor zwei Jahren feierten die Alten Herren der DJK Villingen stolz ihr 50-jähriges Bestehen. Der runde Geburtstag wurde genutzt, um ein dreitägiges Fest im Friedengrund zu stemmen. Diesmal wird das Fest eine Nummer kleiner, doch Sport und Spaß werden erneut im Vordergrund stehen, versichern die Organisatoren.

Den Auftakt macht dabei am Freitag, 23. Juni, ab 17.30 Uhr ein Fußballturnier für AH-Mannschaften. Auf dem Kleinfeld treten nach dem Modus „Jeder gegen jeden“ die Mannschaften des FC 08 Villingen, des FV Marbach, des FC Peterzell, von Zagreb Villingen, der Sportfreunde Neukirch und schließlich die Spieler der Gastgeber selbst an.

Die Hexenzunft zeigt Flagge beim ersten Hobby-Turnier der Fasnetvereine, das die AH-DJK Villingen 2015 zu ihrem 50-Jährigen organisiert. Bild: Friedrich Bettecken
Die Hexenzunft zeigt Flagge beim ersten Hobby-Turnier der Fasnetvereine, das die AH-DJK Villingen 2015 zu ihrem 50-Jährigen organisiert. Bild: Friedrich Bettecken | Bild: Friedrich Bettecken privat

Während es an diesem Abend noch mit dem gebührenden sportlichen Ernst ans runde Leder geht, steht am Folgetag eindeutig die Gaudi etwas stärker im Vordergrund. Denn zum zweiten Hobby-Fußballturnier der Fasnetvereine am Samstag, 24. Juni, ab 14 Uhr haben sich elf Mannschaften angemeldet, denen zwar das Kicken sicherlich auch am Herzen liegt, die aber vor allem mit Spaß und Leidenschaft dabei sein und somit auch gute Unterhaltung fürs Publikum bieten wollen. Vier Feldspieler, eine Feldspielerin und einen Torwart muss jede Mannschaft mitbringen, um beim Vergleich im Friedengrund bestehen zu können.

Die Brigachblätzle und die Villinger Hexen sind dabei gleich mit jeweils zwei Mannschaften vertreten, während die Warenbachhexen, die Villinger Schalmeien, der Trommlerzug der Glonkis, die Wuescht, die Fleck-Fleck, die Rietvögel sowie die Stadt- und Bürgerwehrmusik jeweils eine Mannschaft ins sportliche Getümmel schicken. „Wir haben auch die Vereine in Schwenningen angefragt, doch leider kam von dort keine Meldung“, bedauert Ingo Suhm nicht zuletzt mit Blick auf die Feierlichkeiten dieser Tage, die beide Stadtbezirke zum 1200-Jährigen einander näher bringen sollen.

Gewusst wie: 2015 sind die Glonik am Start im Friedengrund und haben den Dreh raus, wie man sich in Spielpausen gekonnt abkühlt. Bild: Friedrich Bettecken
Gewusst wie: 2015 sind die Glonik am Start im Friedengrund und haben den Dreh raus, wie man sich in Spielpausen gekonnt abkühlt. Bild: Friedrich Bettecken | Bild: Friedrich Bettecken privat
Hoffentlich ist auch in diesem Jahr Abkühlung nötig: 2015 eröffnet die Stadt- und Bürgerwehrmusik ihren eigenen Badesee im Friedengrund. Bild: Friedrich Bettecken
Hoffentlich ist auch in diesem Jahr Abkühlung nötig: 2015 eröffnet die Stadt- und Bürgerwehrmusik ihren eigenen Badesee im Friedengrund. Bild: Friedrich Bettecken | Bild: Friedrich Bettecken privat

So bleibt es bei rein badischen Begegnungen – das passt aber wohl ganz gut, denn ein ur-badischer Produzent kühlen Gerstensaftes wird an beiden Tagen helfen, den Durst von Zuschauern und Akteuren zu lindern. Darüber hinaus gibt es weitere Getränke und natürlich auch Speisen, sodass beim großen DJK-Fußballfest niemand hungern oder dürsten muss.

Ob speziell das Hobby-Turnier für die Fastnachter nach der immerhin schon zweiten Auflage in diesem Jahr zu einer festen Einrichtung wird, kann Ingo Suhm noch nicht mit Sicherheit sagen. „Ausschließen will ich das aber nicht“, gibt er sich zuversichtlich – gerade dann, wenn möglichst viele Fans der teilnehmenden Narren-Vereine für eine glückselige Stimmung im Friedengrund sorgen.

Ein Hexen-Fan mag es feurig – das geht ausnahmsweise bei einem solchen Turnier. Bild: Friedrich Bettecken
Ein Hexen-Fan mag es feurig – das geht ausnahmsweise bei einem solchen Turnier. Bild: Friedrich Bettecken | Bild: Friedrich Bettecken privat