Villingen-Schwenningen (sk/cho) Die Werke für die Ausstellung „Künstlerblicke auf Villingen" zeigen auf eine wunderbare Art und Weise, wie die verschiedensten Künstler ihre Heimatstadt zu unterschiedlichen Zeiten gesehen haben. Sie stammen alle aus der Sammlung Heinzmann und wurden von der Gisela, Rolf und Ulrich Heinzmann selbst für diese Präsentation ausgewählt. Die Ausstellung umfasst 39 Werke von Villinger Künstlern. Zu sehen sind durchweg Stadtansichten, die zwischen 1875 und 1980 entstanden sind. Besonders sehenswert ist eine 1904 entstandene Neuerwerbung, ein Gemälde von Paul von Ravenstein.

Die Villinger Familie Heinzmann hat in der Nazi- und Nachkriegszeit lokale Künstler finanziell und ideell unterstützt und als Dank dafür viele Bilder erhalten. In der Ausstellung zu sehen sind unter anderem Werke von Richard Ackermann, Paul Hirt und Albert Säger. Sie bieten einen Überblick über gut 150 Jahre und eine große Vielfalt künstlerischer Handschriften. Die Ausstellung zeigt Blicke auf Villingen von den bekannten Malern Richard Ackermann, Ludwig Engler und Paul Hirt. Weitere Stadtpositionen stammen von Künstlern die bisher nicht im Rahmen der Ausstellungsreihe gezeigt wurden.

Hervor ragen Dominikus Ackermann der Jüngere, der Großvater von Richard Ackermann, und Albert Säger, Lehrer von Waldemar Flaig und Paul Hirt. Impressionistische Eindrücke geben die Stadtgestalt wieder, expressive Botschaften und überraschende Bild-Erfindungen interpretieren sie neu. Häufig richten sich die Blicke in die Vergangenheit, im Spannungsfeld zwischen Rekonstruktion früherer Bauzustände und Konstruktion nostalgischer Utopien.

Für den Freundeskreis Museen ist Michael Raub auf Fotopirsch gegangen und hat Bilder gemacht, die eine wunderbare Gegenüberstellung der Werke der Künstler und der heutigen Situation ermöglichen.

Bild: Michael Raub

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