Viele Viertklässler und ihre Eltern, die gerade auf die Suche nach einer weiterführenden Schule sind, kommen um einen Besuch an der Karl-Brachat-Realschule nicht herum. Die Bildungsstätte hat nämlich einiges zu bieten, wurde jetzt beim Tag der offenen Tür deutlich.

Dennis Kollert, Mitglied der Sani-AG, demonstriert an einer Übungspuppe lebensrettende Maßnahmen. Sarah Bednarz schaut interessiert zu.
Dennis Kollert, Mitglied der Sani-AG, demonstriert an einer Übungspuppe lebensrettende Maßnahmen. Sarah Bednarz schaut interessiert zu.

So gibt es zum Beispiel ein umfassendes Angebot an Arbeitsgemeinschaften wie die Streitschlichter-AG, die Schulsanitäter oder die Schülerzeitung Klingelzeichen. Außerdem werden natürlich viele musische oder sportliche Aktivitäten offeriert. Und Villingens jüngster Rektor Thomas Schultis hat klare Vorstellungen, wohin und auf welchem Wege die Reise für seine etwa 750 Schüler gehen soll. Ganz wichtig ist in seinen Augen, dass die Schüler die richtige Schule auswählen und dass die Eltern die Ratschläge und Grundschulempfehlungen ernst nehmen.

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„Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn die jungen, lernwilligen Schüler unter- oder überfordert sind“, so der Rektor. Schulabbrüche erzeugen Frust und grenzen sozial aus. Oftmals bilde ein guter Hauptschulabschluss ein gutes Sprungbrett in das Berufsleben und sei besser als ein schlechter, höherer Abschluss. Und, so Schultis, die Karl-Brachat-Schule biete eine gute Durchlässigkeit zwischen den einzelnen Bildungsangeboten.

Schulleiter Thomas Schultis reizt die vielschichtige Aufgabenstellung an der Karl-Brachat-Realschule in Villingen
Schulleiter Thomas Schultis reizt die vielschichtige Aufgabenstellung an der Karl-Brachat-Realschule in Villingen.

Die Karl-Brachat-Realschule ist außerdem die einzige doppelstädtische Schule, die keinen Ganztagesbetrieb bietet. Außerdem gebe es in den Klassen fünf und sechs sehr viele unterrichtsfreie Nachmittage, sodass den jungen Menschen Zeit bleibt für Familie und sportliches oder soziales Engagement. Für viele Familien sei auch dies ein Grund, ihre Kinder auf Villingens Realschule zu schicken.

Mobbing wird nicht geduldet

Dazu bietet die Schule besondere Lerninhalte in Technik oder Französisch als Fremdsprache und das Wahlfach AES (Alltagskultur, Ernährung und Soziales). Wer die Karl-Brachat-Realschule besuchen möchte, der sollte allerdings einiges mitbringen, sagt Thomas Schultis. „Wir legen Wert auf einen guten Zusammenhalt und halten engen Kontakt zu den Eltern“, so der Rektor. Christliche Werte seien ebenso wichtig wie die Lernbereitschaft der Schüler und ganz wichtig ist, dass Mobbing nicht geduldet wird.

Max Lison, Sarah Bednarz, Kristina Schwab und Dennis Kollert (von links) engagieren sich in der Sani AG der Karl-Brachat-Realschule.
Max Lison, Sarah Bednarz, Kristina Schwab und Dennis Kollert (von links) engagieren sich in der Sani AG der Karl-Brachat-Realschule.

Aktuell sei man mit dem Raumangebot an seinen Grenzen angelangt, sagt der Schulleiter und bedauert, dass die dringend benötigten weiteren Räume in der Josefsgasse auf mittlere Sicht nicht zur Verfügung stehen. Mit 750 Schülern, etwa 50 Lehrern, den Mitarbeiterinnen der Schulsozialarbeit und dem umfangreichen Angebot an Lernateliers und Tandemstunden zur individuellen Förderung der Schüler sei man an der Grenze der Kapazität angekommen.