Erst im Januar diesen Jahres wurde Heiko Wetzel als neuer Jugendhausleiter für das Jugend- und Kulturzentrum K3 in Villingen vorgestellt. Der damals 28-Jährige startete mit viel Elan und hatte viele Ideen mit im Gepäck (wir berichteten).

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Jetzt, ein halbes Jahr später, steht fest, die Stelle muss schon bald neu besetzt werden. Ende August verlässt Wetzel die Doppelstadt in Richtung seiner Heimat Wolfach im Kinzigtal. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, habe er dort eine neue Arbeitsstelle gefunden, die er nicht ausschlagen konnte. „Wir bedauern den Weggang. Er war und ist ein geschätzter Kollege“, sagt Verwaltungssprecherin Madlen Falke. Wetzel hatte war durch sein duales Studium der Sozialen Arbeit nach Schwenningen gekommen, was später in einem Arbeitsvertrag als Jugendhausleiter mündete. Doch schon bald endet dieses kurze Kapitel wieder.

Die Stelle wird ab dem 1. September unbesetzt sein. Damit möglichst nahtlos ein Nachfolger die Arbeit aufnehmen kann, hat die Verwaltung die Stelle im Amt für Jugend, Bildung, Integration und Sport bereits wieder ausgeschrieben. In der Beschreibung wirbt die Verwaltung mit zahlreichen Vorteilen um potentielle Bewerber anzulocken: Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Zusatzversorgung, Gesundheitsmanagement, Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie einem Gleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben. „Fachkräfte in der Sozialarbeit sind gefragt. Der Markt ist leer“, weiß Falke.

Schon bei der letzten Ausschreibung sei die Bewerberzahl nicht allzu üppig gewesen. Nur wenige wollten damals die Aufgaben von Daniel Leguy-Madžar übernehmen, der bis Ende September 2018 das Villinger Jugendhaus leitete. Am Ende machte Wetzel das Rennen.

Auch Leguy-Madžar hatte das Villinger Jugendhaus, welches seit 1972 existiert, nur drei Jahre lang geleitet. Der damals 37-jährige wollte sich mit seiner Kündigung beruflich verändern und strebte ein Studium im Bereich Musik-Design an der Fachhochschule Furtwangen an. Leguy-Madžar hatte die Leitung von Lars Frauenheim übernommen.

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