VS-Villingen – Nur noch eine Nacht schlafen, dann ist es wieder so weit: Die närrischen Tage beginnen. Fasnet pur erleben die Besucher und Feierwütigen dabei nicht nur bei den Umzügen und in den Gaststätten, sondern auch in den beliebten Fasnetstüble, die von zahlreichen heimischen Vereinen betrieben werden. Eine ganze Reihe der Stüble sind zur Kneipenfasnet am Donnerstag und Freitag bereits ausverkauft. Der SÜDKURIER stellt die Fasnachts-Lokalitäten zu den hohen Tagen vor.

  • Guggemusik Alte Kanne: Die „Guggemusik Alte Kanne n.e.V.“ feiert dieses Jahr von Mittwoch, 7. Februar, bis einschließlich Fasnets-Dienstag erneut im Torstüble. Dieses Jahr ist das Stüble aber unten im Erdgeschoss im ehemaligen Blumengeschäft angesiedelt.
  • Brigach-Blätzle: Erneut ist die Sansi-Bar in der Gerberstraße 8 das Fasnets-Domizil der Villinger Brigachblätzle. Das Fasnetstüble ist ab dem Schmotzige Dunschtig bis einschließlich Dienstag, 13. Februar, bis 24 Uhr für alle Narren geöffnet.
  • Stadtharmonie: Auch die Stadtharmonie wirtet dieses Jahr am Donnerstag, Samstag und Montag ihre Besenwirtschaft „Klosterstüble“ im Haus der Musik am Klosterring 1. Allerdings ist nach den erfolgreichen letzten Jahren der Kneipenfasnetobed am Samstag bereits komplett ausverkauft. Zudem bleibt erstmalig das Stüble am Fasnetdienstag nach dem großen Umzug geschlossen.
  • Theater am Turm: Seit Jahren zählt das Theater am Turm in der Schaffneigasse zu den ersten Adressen der Kneipenfasnet.
    Es ist geöffnet am Donnerstag ab 15 Uhr, am Freitag ab 21 Uhr, am Samstag ab 19 Uhr (Kneipenfasnet) und am Montag ab 17 Uhr.
  • Historische Grenadiercorps: Nach dem Startschuss am letztjährigen Zähringer Narrentreffen will der historische Verein auch 2018 am Fasnetsamstag ab 18 Uhr ihr Stüble im Spitalkeller betreiben. Vorab-Reservierungen sind für diesen Abend dabei nicht erforderlich.
  • „Schwarzer Rock“: Das Narrostüble „Schwarzer Rock“ im Fidelis wird diese Fasnet vom Musikverein Weilersbach bewirtet. Am Fasnetsmentig ist das Fidelisheim nur für Mäschgerle, am Dienstag bis 13.30 Uhr auch für Nichthästräger geöffnet.
  • Hexenzunft: Das Hexenstüble in der Turmgasse 14 öffnet ihre Tore am Mittwoch ab 18 Uhr, Donnerstag ab 13 Uhr, Freitag und Samstag ab 19 Uhr, Sonntag ab 12 Uhr, Montag ab 10 und am Dienstag ab 12 Uhr. Am Freitag bedarf es für die Kneipenfasnet aber einer Voranmeldung.
  • Historische Narrozunft: Die Zehntscheuer in der Rietgasse 11/1 öffnet am heutigen Mittwoch zum Rollenschütteln und ist am Samstag ab 18 Uhr (Kneipenfasnet) und am Sonntag von 14.30 bis 18 Uhr geöffnet. Am Montag und Dienstag ist die Zehntscheuer den Hästrägern als Narrostüble vorbehalten.
  • Glonki-Gilde: Der Verein der Blech-trommler ist auch dieses Jahr mit ihrem Stüble in der Seniorenresidenz am Kaiserring an den hohen Tagen vertreten, allerdings nur an zwei Terminen: Am Samstag ab 19 und am Dienstag ab 17 Uhr wird das Stüble bewirtet.
  • Stadtmusik: Für viel Stimmung und Unterhaltung durch die eigenen Musiker und Kneipenfasnetsgruppen will auch die Stadtmusik Villingen in ihrem Stüble sorgen. Ihr Domizil, dem Zeughausstüble am Oberen Tor, ist am Donnerstag ab 14 Uhr, am Samstag ab 18.30 Uhr, am Sonntag ab 19 Uhr, am Montag ab 9 und am Fasnetsdienstag ab 14 Uhr für alle Fasnachtsfreunde geöffnet.
  • Münsterzentrum: Nach einigen Gesprächen haben sich die Villinger Schalmeien und die Talbachhexen Marbach auf eine abwechselnde Bewirtung im Münsterzentrum geeinigt: Diese Fasnet übernehmen die Talbachhexen das Zentrum. Zur kommenden fünften Jahreszeit haben dann die Schalemien das Sagen. Das „Münsterstüble“ öffnet am Montag ab 9 Uhr bis 20 Uhr – allerdings nur für Hästräger der Historischen Narrenzunft die Tore. Am Dienstag ist das Münsterstüble ab 9 bis 13 Uhr für alle offen, anschließend nur für Hästräger.
  • Bürgerwehr und Trachtengruppe: Die Bürgerwehr und Trachtengruppe Villingen bewirtet auch 2018 erneut ihr Fasnetstüble für Jedermann im Rietviertel. Die Bürgerwehrstube, oder auch als alte Narrozunftstube bekannt, ist neben dem Romäusturm zu finden und hat fast täglich geöffnet: Am Schmotzige Dunschtig ab 15 Uhr, am Samstag ab 18 Uhr, am Sonntag ab 13 Uhr, am Fasnetsmentig ab 9 und am Dienstag ab12 Uhr. An einigen Tagen könne es jedoch etwas enger werden, da die ein oder andere Fasnetsgruppe ihren Besuch angekündigt habe.
  • Evangelische Johannesgemeinde: Die Johannesgemeinde in Villingen bietet gleich zwei Stüble in der Gerberstraße 13 an. Im ersten Obergeschoss – im Johannes-Fasnet-Stüble – wird am Donnerstag von 15 bis 19 Uhr, am Montag von 10 bis 21 Uhr und am Dienstag vom 14.30 bis 21 Uhr gefeiert. Im zweiten Obergeschoss, dem Narrostüble „Durschtiger Narro“, wird am Fasnetsmontag ab 10 und am Dienstag ab 16.30 Uhr bewirtet. Rein auf Spendenbasis.
  • Rietvögel: Auch im Rietbunker in der Rietgasse 34 ist an der Fasnet allerhand geboten. Das Domizil der Rietvögel öffnet am „Schmotzige“ ab 15 Uhr. Am Samstag geht es ab 19 Uhr los, am Sonntag ab 14 Uhr, am Montag ab 9 und am Fasnets-Dienstag ab 15 Uhr. Wie bereits im vergangenen Jahr wird das närrische Treiben in Rücksicht auf die Bewohner und Anlieger jeweils um Mitternacht beendet.
  • Freunde der Bernhardshütte: Nach zweijähriger Pause gibt es wieder das Stüble „Alte Hütte“, dieses Mal im Matthäus-Hummel-Saal über der Feuerwehr in der Kronengasse. Das Team um Sabine Bonath bewirtet am Donnerstag ab 14.30 Uhr, am Samstag ab 18 Uhr, Sonntag ab 14.30 Uhr, Dienstag ab 11 Uhr. Die Abende am Donnerstag und Samstag sind ausverkauft. Montag und Dienstag ab dem Umzug ist das Stüble den Hästrägern vorbehalten. Der Erlös kommt der Bernhardshütte zugute.
  • Eschach-Kobolde: Die Eschach-Kobolde betreiben wieder ihr bewährtes Stüble in der Goldgrubengasse 27 und machen kräftig Party. Sie ist geöffnet am Donnerstag ab 16 Uhr, am Freitag, Samstag und Sonntag ab 19 Uhr und am Montag ab 16 Uhr.
  • Fazenedle: Das Stüble der Fazenedle in der Schlösslegasse 8 ist heute, Mittwoch, ab 18 Uhr geöffnet, am Donnerstag ab 16 Uhr, am Freitag ab 19 Uhr, Samstag ab 19 Uhr, Sonntag ab 18 Uhr, Montag ab 11 und Dienstag ab 15.30 Uhr.

Stüble-Bilder von der Fasnet 2017