Wer am Dienstagmorgen unterwegs war, der musste aufpassen, dass er nicht urplötzlich ausrutschte: Am frühen Morgen hatte ein leichter Regen eingesetzt, der wegen der Minustemperaturen Wege und Straßen stellenweise in eine extrem glatte Fläche verwandelte. Im Villinger Ring und in der Rietstraße war es besonders tückisch, der eine oder andere Passant fiel. Manch ein Betroffener war der Ansicht, dass die Stadt erst zu spät mit dem Streuen begonnen hatte. Doch das war nicht der Fall, betonte die Sprecherin der Stadtverwaltung, Oxana Brunner.

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Im Ring und entlang des Eisweihers war es besonders gefährlich. Dennoch: „Wir waren und wir waren nicht zu spät im Einsatz“, erklärte Brunner auf Anfrage. Aber die verantwortlichen Technischen Dienste (TDVS) hätten sich an ihre Prioritätenliste halten müssen. Dort steht zum Beispiel an oberster Stelle: Straße und Wege um das Schwarzwald-Baar-Klinikum.

Auf Meldungen sofort reagiert

Trotzdem sei es aber an anderen Stellen, auch dort wo Subunternehmer im Einsatz sind, nicht zu Verzögerungen gekommen. Wurde den Technischen Diensten eine besonders gefährliche Stelle gemeldet, dann wurde dies sofort an die Subunternehmer weitergegeben oder die Mitarbeiter der TDVS rückten selbst aus.

Schwierige Bedingungen

Festzuhalten war allerdings, dass sich die Situation am Dienstagmorgen als besonders schwierig herausstellte. Oft änderten sich die Bedingungen innerhalb weniger Meter: War ein Weg an einer Stelle noch gut begehbar, konnte er ein wenig weiter schon gefährlich glatt werden. Die TDVS hätten dies in den Griff bekommen, im Einsatz waren auch Spezialfahrzeuge, die nicht immer das VS-Kennzeichen tragen. Zum Teil sind sie ausgeliehen. Am frühen Vormittag war der Spuk auch schon wieder vorbei: Dann machten sich bereits leichte Plus-Grade bemerkbar.

Es handelt sich nicht um den Montag (wie in einer früheren Version berichtet), sondern um den Dienstagmorgen. Wir haben dies korrigiert.