Seit Freitag ist es offiziell. Bei der Leiche, die am Sonntag von Spaziergängern bei Villingen in einem Gebüsch nahe des Steppachs an der Villinger Stadteinfahrt gefunden wurde, handelt es sich um einen 53-jährigen Mann.

In diesem Bereich (roter Kreis) wurde die Leiche am Sonntag von einem Spaziergänger entdeckt.
In diesem Bereich (roter Kreis) wurde die Leiche am Sonntag von einem Spaziergänger entdeckt. | Bild: Google Earth / SÜDKURIER-Grafik

Spuren von Gewalteinwirkungen konnten auch nach einer Obduktion nicht gefunden werden. Laut Angaben eines Staatsanwaltes ist der Mann erfroren.

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Fest steht, dass der alleinstehende Herr seit Januar nicht mehr gesehen wurde. Aus Ermittlerkreisen heißt es, das Verschwinden des Mannes sei zwar bemerkt worden, eine Fahndung sei aber unterblieben, es seien seinerzeit keine lebensbedrohlichen Umstände bekannt geworden.

Nach Informationen des SÜDKURIER lebte der Mann weiter entfernt von dem Ort, wo er nun, nach Monaten, leblos vorgefunden wurde. Sein Aufenthaltsort war im Zentrum eines Schwenninger Teilorts.

Niemand vermisste den Mann offenbar allzu sehr. Er soll auch längst keine Arbeitsstelle mehr gehabt haben, wird weiter aus gut informierten Kreisen berichtet.