Unfallursache war demnach "das falsche Einschätzen der Geschwindigkeit im Kurvenbereich", so Sarah König, Polizeisprecherin des Polizeipräsidiums Tuttlingen auf Nachfrage des SÜDKURIER.

Nur einen Tag später, am Sonntagnachmittag, 3. Juni, war ein zweiter Motorradfahrer (24) nur wenige hundert Meter von der ersten Unfallstelle entfernt, ebenfalls tödlich verunglückt. Er hatte bei einem sogenannten Hochstart, bei dem der Fahrer einige Meter nur auf dem Hinterrad fährt, die Kontrolle über die Maschine verloren. 

Spekulationen, nach denen der zweite Fahrer dem ersten, mit dem Hochstart, die letzte Ehre erweisen wollte, weißt die Polizei weiter zurück. "Die Entfernung der Unfallorte von mehreren hundert Metern spricht eher dagegen", so König.