Oberbürgermeister Rupert Kubon möchte das Maison de France gern abreißen. Hintergrund seines Vorstoßes: Die Stadt findet keine Verwendung für das Gebäude, außerdem wird der Platz für soziale Wohnungen benötigt. Allerdings gehört die Immobilie derzeit noch der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima), Verkaufsverhandlungen laufen.

Sollte es in städtischen Eigentum übergehen, könnte es zum Abriss kommen. Doch dies liegt nicht nur in der Hand des Oberbürgermeisters. Endgültig entscheiden muss die obere Denkmalschutzbehörde im Regierungspräsidium, wie die Sprecherin der Stadtverwaltung, Oxana Brunner, mitteilte. Fakt ist aber: Einige Villinger erinnern sich an das Maison de France gern zurück.