Seit genau zehn Jahren bringt die Pro Kids-Stiftung zur Weihnachtszeit viel Glück in die Kinderzimmer armer Familien. Denn Kinder haben viele Wünsche – insbesondere, wenn es auf die Weihnachtszeit zugeht, die traditionelle Zeit der Geschenke. Doch selbst kleine Wünsche sind für manchen Geldbeutel zu groß.

Aus diesem Grund hat die Schwenninger Pro Kids-Stiftung vor zehn Jahren begonnen, Geschenke zu verteilen. Zum zehnten Mal wird in diesem Jahr eine Weihnachtswunschaktion organisiert. Bei dieser Aktion können großzügige Menschen die kleinen Wünsche von Kindern aus sozial benachteiligten Familien erfüllen. Das Prinzip ist einfach: Jedes Kind darf seinen Wunsch – ein Spielzeug, das nicht mehr als 20 Euro kosten soll – auf eine nummerierte Wunschkarte malen.

Durch die Nummerierung ist die strikte Anonymität gewährleistet und jede Stigmatisierung ausgeschlossen. Über die Sozialverbände wie beispielsweise die Caritas oder Diakonie, die Volksbanken, der Villinger Baugenossenschaft und weitere stark frequentierte Stellen wie der Seniorenresidenz am Germanswald werden diese Wunschlisten verteilt und in der Regel können alle Wünsche erfüllt werden.

"Die großzügigen Spender können die Wunschgeschenke selbst kaufen und bei uns abgeben", sagt Joachim Spitz, Vorsitzender des Stiftungsrats. Alternativ könne man aber auch das Geschenk bezahlen, und das Team der Pro Kids-Stiftung kümmert sich um den Rest. Zu den besonders großzügigen Spendern gehören Jahr für Jahr auch die Studenten der Dualen Hochschule. Organisiert von der Studierenden Vertretung (StuV) wurden allein dort 50 der insgesamt 300 Wunschkarten ausgegeben und die Wünsche der Kinder von den Studenten erfüllt.

Am Montag war dann bereits Bescherung. Im Jugendhaus Spektrum gab es viele strahlende Gesichter nicht nur bei den Beschenkten, sondern auch bei den großzügigen Spendern, die sich auch in diesem Jahr gerne dieser schönen Aktion angeschlossen haben.