Sowohl Stadtkämmerer Hans Kech, als auch der Leiter des Hochbauamtes, Dieter Kleinhans, sprachen sich in der Sitzung des Technischen Ausschusses dafür aus, die Planungen für einen Neubau des Sportplatzes am Hoptbühl-Gymnasium noch in diesem Jahr auf den Weg zu bringen. Im Herbst könnte dann ein Beschluss gefasst werden, die Arbeiten im Winter vergebenen und 2019 mit dem Bau begonnen werden. Die Kosten könnten, laut einer vorsichtigen Prognose des Kämmerers, zwischen 650 000 Euro und 800 000 Euro liegen.

Dieter Kleinhans hatte sich am Montag noch selbst ein Bild vom maroden Sportplatz gemacht und kam zu dem Schluss: "Es macht keinen Sinn, den Platz zu sanieren." Schon allein, weil man keine Firma finden würde, die dafür die Gewährleistung übernehmen würde. Wenn dann müsse neu gebaut werden. Kleinhans gab auch zu bedenken, dass man möglicherweise eine neue Alternative finden müsse, da die bestehende Fläche beispielsweise für eine 400 Meter Bahn bereits viel zu klein sei.

Abstimmen konnte das Gremium nicht über den Platz, da es dafür noch keinen Antrag gibt. Anders der Lärmschutz in der Sporthalle. Für eine Erneuerung sprachen sich die Räte einstimmig aus. Beschließen wird in der kommenden Woche der Gemeinderat.