Sie kennen das sicher: An heißen Sommertagen vergeht einem wie von Geisterhand die Lust auf ein deftiges, fettiges und üppiges Mahl. Ein frischer Salat, Gemüse, Obst oder ein kaltes Getränk kommt einem schon eher in den Sinn. Doch warum ist das so?

Die Erklärung ist relativ einfach und bestätigt das instinktive Bauchgefühl. Der Grund-Energiebedarf des Körpers sinkt mit steigender Außentemperatur. Das bedeutet, dass der Körper bei 30 Grad Außentemperatur rund fünf Prozent weniger Grundumsatz hat als bei einer Temperatur von 20 Grad. Der Körper selbst drosselt also das Hungergefühl.

Unsere Mitarbeiterin Karin Gambin hat für solche Hitzetage ein leckeres Rezept aufgeschrieben, das sie selbst schon vor vielen Jahren von ihre Schwiegermutter serviert bekommen hat: Macédoine. Das ist ein erfrischendes, französisches Salatgericht.

Zutaten:

  • 3 große Kartoffeln
  • 5 große Karotten
  • 300 g Erbsen ( tiefgekühlt )
  • Dijonsenf, Sonnenblumenöl, 1 Eigelb, Salz, Pfeffer und frischer Knoblauch

Zubereitung

Kartoffeln und Karotten werden in kleinste Würfelchen geschnitten und dann, jeweils extra, bissfest gekocht. Die Erbsen kurz aufkochen und vier Minuten ziehen lassen. Danach die Erbsen abseihen und kalt abschrecken, damit sie die Farbe behalten.

Bild: Karin Gambin

Nun wird die Mayonnaise hergestellt. Das Eigelb, etwa drei Esslöffel Dijonsenf und zwei klein geschnittene Knoblauchzehen mit Sonnenblumenöl ganz langsam verrühren, bis eine feste geschmeidige Masse entsteht. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zum Schluss mit einem Spritzer Zitronensaft abrunden.

Bild: Karin Gambin

Jetzt die Mayonnaise unter das abgekühlte Gemüse heben. „Et voila“, die Macédoine ist schon fertig.

Bild: Karin Gambin

Auf einem Blatt grünen Salat serviert, hat die Macédoine ihren großen Auftritt.

Bild: Karin Gambin

Wer es etwas leichter mag, der kann Rezept auf Joghurtbasis ausprobieren. Ein Apfel in kleine Würfelchen geschnitten mit einem Esslöffel Zitronensaft und einem Esslöffel Zucker oder Honig vermengen. Zwei Becher Naturjoghurt, drei Esslöffel Remoulade mit einem Teelöffel Senf vermischen. Danach fünf in kleine Würfelchen geschnittene Gürkchen unter die Joghurtcreme mischen, Apfelstückchen dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nun unter das kühle Gemüse unterheben und fertig ist ein wunderbarer leichter und fruchtiger Sommersalat.

Und dazu?

Zur originalen Macédoine passen hervorragend Steaks, Lamm oder Lachs. Zur fruchtigen Variante passen Melonen mit gekochtem Schinken oder Parmaschinken.

Bild: Karin Gambin