Die Ausstellung Künstlerblicke auf Villingen ermöglicht tolle Gegenüberstellungen von Ansichten der Stadt – einmal aus Sicht der Künstler und aus Sicht des Fotografen Michael Raub, der versucht hat, genau die gleiche Ansicht in der gleichen Perspektive festzuhalten.

Richard Ackermann hat dieses farbige Bild der Ringanlagen mit dem markanten Kaiserturm 1937 gemalt.

Bild: Michael Raub

So sieht diese Szene heute aus, im Hintergrund lugt noch der Turm der Johanneskirche hervor.

Bild: Michael Raub

Das Alte Rathaus mit seiner markanten Fassade hat der Künstler Paul Hirt 1930 auf Leinwand gebannt und dafür leuchtende, kräftige Farben gewählt.

Bild: Michael Raub

Dagegen sieht das repräsentative Gebäude, in dem die Ausstellung zu sehen ist, heute eher blaß aus, obwohl die Fassade erst vor kurzem erneuert worden ist. In dem Gebäude im im Erdgeschoss das Bürgeramt untergebracht.

Bild: Michael Raub

Guido Schreiber hat 1938 dieses wunderbare Bild des Käferbergles gemalt, das sich im Besitz der Familie Heinzmann befindet. Deren Sammlung ist in verschiedenen Teilen als Ausstellung mit unterschiedlichen Schwerpunkten im Alten Rathaus zu sehen.

Bild: Michael Raub

Wie stark dieses kleine, idyllische Quartier sein Gesicht verändert, gerade durch die Neu- und Umbauten entlang der historischen Stadtmauer, zeigt die aktuelle Fotografie.

Bild: Michael Raub

Wenn der Blick durch die Brunnengasse schweift, ist im Hintergrund der Chorraum des mächtigen Franziskaners zu sehen. Hermann Simon hat die Gasse 1980 gemalt.

Bild: Michael Raub

Die Brunnengasse hat sich ihren Charme bewahrt, trotz Autos, die entlang der Gasse parken. Noch immer zieht der Franziskaner alle Blicke auf sich.

Bild: Michael Raub

Die kleine Hans-Kraut-Gasse inmitten der Stadt hat der Künstler Richard Ackermann 1920 in einer Skizze festgehalten. So war sein Blick damals auf die Gasse.

Bild: Michael Raub

So sieht die Hans-Kraut-Gasse heute aus.

Bild: Michael Raub

Ludwig Engler hat 1920 sein Gemälde Papst, Tod und Teufel in der Färberstraße angesiedelt. Im Hintergrund sind die markanten Münstertürme zu erkennen.

Bild: Michael Raub

Heute bietet die sanierte Färberstraße viel Platz zum flanieren und die Besucher können in vielen Kneipen und Cafés draußen sitzen. Noch immer sind die Münsterturme markanter Blickfang.

Bild: Michael Raub