Einen bravourösen Auftakt nahm das 17. Obereschacher Dorffest anlässlich der 750-Jahrfeier, als am Samstag um 16 Uhr zum Glockenschlag die Musik- und Trachtenkapelle auf der Festmeile im Johanniterweg vor die Bühne einmarschierte, wo Ortsvorsteher Klaus Martin und Robert Mosbacher als Vorsitzender des Dorffestgremiums zahlreiche Ehrengäste begrüßen konnten und den Vereinen und Institutionen für ihre Bemühungen um die Feierlichkeit dankten.

Die Musik- und Trachtenkapelle marschiert in Obereschach auf die Festmeile ein. Das Jubiläumsdorffest kann beginnen. Bilder: Kurt Weiss
Die Musik- und Trachtenkapelle marschiert in Obereschach auf die Festmeile ein. Das Jubiläumsdorffest kann beginnen. Bilder: Kurt Weiss | Bild: Kurt Weiß

Infolge der großen Hitze hielt sich der Besucherstrom am Nachmittag noch in Grenzen, was sich am Abend schlagartig änderte. Auch bei der erstmalig ausgetragenen Dorfmeisterschaft im Regenrinnen-Wassertransport kamen die Vereinsmannschaften kräftig ins Schwitzen, obwohl sie beim Transport immer wieder eine Dusche abbekamen, was sich auf die gemessene Wassermenge natürlich negativ auswirkte.

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So setzte sich die Mannschaft der Gayser-Gilde gegen die Musik- und Trachtenkapelle im Endspurt durch, gefolgt vom Sportverein, dem Tennisclub, dem Chor Colours of Pop, der Frauengemeinschaft, der Feuerwehr und dem Vorjahressieger Förderverein Schule und konnten aus den Händen von Robert Mosbacher und Klaus Martin den Wanderpokal in Empfang nehmen.

Wurde auch kritisiert: Meist begeistert waren die Besucher insgesamt vom Jubiläumsfeuerwerk Obereschachs.
Wurde auch kritisiert: Meist begeistert waren die Besucher insgesamt vom Jubiläumsfeuerwerk Obereschachs. | Bild: Kurt Weiß

Als es dann dämmerte und zusehends kühler wurde, nahm die Anzahl der Besucher rasch zu und auf den Festmeilen und bei der Feuerwehr gab es bald kein Durchkommen und keine freien Plätze mehr. Alles wartete natürlich gespannt auf das Jubiläumsfeuerwerk, welches für 22.30 Uhr angekündigt war und dann mit einem Böllerschlag startete. Wenn auch zum Teil Kritik an einem Feuerwerk geübt wurde, so waren die Besucher hellauf begeistert und zollten den Feuerwerkern am Ende großen Beifall.

Robert Mosbacher und Klaus Martin ehren die siegreiche Mannschaft im Regenrinnen-Wassertransport, die Gayser-Gilde.
Robert Mosbacher und Klaus Martin ehren die siegreiche Mannschaft im Regenrinnen-Wassertransport, die Gayser-Gilde. | Bild: Kurt Weiß

Der Sonntag begann dann mit dem obligatorischen ökumenischen Gottesdienst unter dem Motto „Gewinnen und Verlieren“ auf der Festbühne, den Pfarrer Frank Banse und Wolfgang Denecke von der evangelischen Kirche und von Dieter Conradt vom Obereschacher Seelsorgeteam zelebrierten. Dabei wurden sie vom MGV-Frohsinn, dem Singkreis Mönchweiler/Obereschach und von der Musikgruppe Saitenwind unterstützt. Nach dem Gottesdienst unter freiem Himmel und unter sengender Sonne kam natürlich der anschließende Frühschoppen gerade recht.

Allerhand los war auf den Festmeilen beim Obereschacher Jubiläumsdorffest.
Allerhand los war auf den Festmeilen beim Obereschacher Jubiläumsdorffest. | Bild: Kurt Weiß

Anklang fanden Vorführungen bei einem Kunsthandwerksmarkt mit einem Schindelmacher, bei Drechsel- und Holzarbeiten und bei einem Seile- und Körbehersteller, eine Fotoausstellung im Kulturraum und eine Ausstellung mit dem Thema „Landwirtschaftlicher Fuhrpark im Wandel der Zeit“ mit alten Traktoren und Maschinen und modernsten Traktoren und Geräten sowie eine Ausstellung in der St. Ulrichskirche zum Thema „Der Mensch“.